Maddalena Gabriella di Canossa, 1774 geboren, kümmerte sich liebevoll um die verwahrlosten Kinder in ihrer Heimatstadt Verona. Als sie genug Geldmittel beisammen hatte, richtete sie für vom Leben benachteiligte junge Menschen ein Haus ein, wo diese Unterkunft, Essen und Ausbildung erhielten. Daraus entwickelte sich die Kongregation „Töchter der Nächstenliebe“ („Canossianerinnen“). Da ihr Haus die vielen Hilfe Suchenden bald nicht mehr fassen konnte, schenkte ihr Kaiser Franz I.