"Eigentlich begrüßen wir die Unabhängigkeit von Microsoft. Aber das Tempo ist viel zu hoch." Das sagt Michael Burmeister von der @NeueRichter, Neuen Richtervereinigung, Schleswig-Holstein morgen (8.4.) in den Kieler Nachrichten über meinen klaren Kurs Schritt für Schritt Linux einzuführen. Im Gegenteil, es geht darum, schneller digitale Souveränität zu erreichen. Gerade über Justizdaten und IT-Systeme der Justiz sollten wir volle Kontrolle haben - ohne Abstriche.

@dirkschroedter
Bin seit einem Jahr mit dem Firmenrechner (Laptop Framework 13' ) auf Ubuntu unterwegs.
Die zweithöchste Hürde ist - nach dem "Schock" der anderen Oberfläche - die Abhängigkeit von Software anderer Hersteller. CAD und Statik Software läuft nahezu ausschließlich noch auf Windows. Ich versuche die Brücke zu freecad, bin aber ansonsten eher leitend unterwegs und daher "frei". Afa und controlling nutze ich via remote desktop.
Am wichtigsten scheint mir aber, dass die User immer jemanden kontaktieren können, der ihnen spontan weiterhilft. Das ist sicher viel Personaleinsatz am Anfang, wird aber bestimmt einiges an Sorge nehmen 💪

Wir sind ein Ingenieurbüro aus Laboe. Ich finde es sehr gut, dass Ihr so voran geht!

@alikatze @dirkschroedter Einladungen zu Meetings kommen per Outlook und funktionieren auch nur damit.

@PatrikSchoenfeldt
Also, ich bekomme Einladungen per E-Mail (noch über einen Exchange Server - aber über IMAP) und öffne bzw. bearbeite diese in Thunderbird. Den Kalender, den ich dazu nutze, habe ich in unserer nextcloud.
Funktioniert alles prima.

(Es glauben viele, dass es Outlook sein muss. Das liegt ist auch an der traditionellen IT, die lieber bei MS bleibt, weil sie es oft besser kennt oder einfach gewohnt ist.
Unser IT Dienstleister unterstützt uns voll auf dem Weg weg von MS. Auch wenn es immer wieder mal eine neue Hürde zu überspringen gilt.)
@dirkschroedter

@alikatze @dirkschroedter Bei uns gibt es kein IMAP, nur Exchange über ein proprietäres Format. Andere Clients als Outlook habe ich schon damit verbunden, aber die Kalenderverwaltung (insbesondere Verfügbarkeitsstatus nach Kalender) ist leider nur mit Outlook zuverlässig.

Das ist eine extreme MS-Ausrichtung auf Serverseite, zeigt aber dass individuelle Umstiege auf Clientseite an mangelndem Support bei zentraler Unternehmens-Infrastruktur scheitern können. (Mein Workaround ist OWA im Browser.)