RE: https://mastodon.social/@no_brainer/116357365540443658

Maja Göpel, Stuttgarter Zeitung, 4.4.2026, S. 11 („Warum Mitmachen zählt“):

„90 Prozent der Menschen werden eher zu Hause gepflegt.

Wir reden nur über den Pflegenotstand in den Institutionen und sagen dann den Frauen: Geht endlich aus eurer Teilzeit-Lifestyle-Orientierung raus.

Das ist schon eine ziemliche Schelle, gerade wenn ich parallel noch kleine Kinder zu Hause habe.

Deshalb ist die Frage: Wie definieren wir Ehrenamt und was würde wegfallen, wenn dieses ehrenamtliche Engagement nicht mehr da wäre?“

#MajaGoepel #Zitat

Stimme ihr völlig zu. Die Verkürzung von #Arbeit auf #Erwerbsarbeit schreibt Frauen- und Familienfeindlichkeit fort. Aber bei einer Bevölkerungsimplosion durch Kindermangel gibt es dann auch kein Wirtschaftswachstum mehr. Vgl. #Demografie & #Wirtschaft in #Japan mit @Teh_Doc_Inan : https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/

@BlumeEvolution @Teh_Doc_Inan Ich denke ein Teil der Definition sollte die Worte 'freiwillig und 'wertstiftend' beinhalten. Ohne Ehrenamt wären wir überall nur auf Minimalqualität und sehr IMHO unzivilisiert unterwegs. Beispiel KiTa: Während der Arbeitszeit oft wirtschaftlich notwendig, aber dann doch nur minimum. Wie cool es doch mancher Orten ist das Kind ab und zu in der Bücherei im Vorlesekreis parken zu können um mal kurz zu entspannen, je nach Lage auch mal fix was zu erledigen