„…wenn man sich Mal die Mühe macht, eine ordentliche Anamnese zu erheben…“ Wow! Herr Kollege, Sie disqualifizieren sich mit dieser Aussage selbst. Wie arbeiten Sie denn gewöhnlich, wenn Sie sich keine Mühe geben? Und wieso ist Ihnen, als Neurologe, nicht bekannt, dass sowohl Depressionen, 1/

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:t5js32onuhqd4e5o7x3tc5y6/post/3miyopf7od22t
als auch Schmerzsyndrome, die bereits VOR einer SARS-CoV-2-Infektion bestanden, eine Post-Covid-Diagnose nicht ausschließen! Wenn Sie Ihren Patient*innen aufmerksam zuhören, werden Sie feststellen, dass diese sehr gut zwischen den ihnen bereits bekannten und neu aufgetretenen Symptomen 2/
unterscheiden können. Sie unterscheiden in der Regel auch sehr zuverlässig depressive Symptome von Post-Covid-Symptomen. Die Spreu vom Weizen trennen? Ja! Nämlich Post-Covid ohne Post-Exertionelle Malaise (PEM) von Post-Covid mit PEM, denn Patient*innen mit PEM müssen zwingend vor Aktivierung 3/
geschützt werden, damit sich ihr Zustand nicht unwiederbringlich verschlechtert! Es handelt sich mitnichten um funktionelle Störungen, wie Sie Ihren Kommentar auf DocCheck zu rechtfertigen versuchen, was Sie wüssten, wenn Sie zweizeitige Untersuchungen durchführen würden anstatt sich auf Ihre 4/
Berufserfahrung und was - Bauchgefühl? - zu verlassen. Was Sie präsentieren zeigt haargenau, was medizinisch im Umgang mit Post-Covid schief läuft: #MedicalGaslighting, #Stigmatisierung, #Psychologisierung und ausbleibende Versorgung. 5/
Addendum Dekonditionierung tritt wider Erwarten bei nicht hospitalisierten Post-COVID-Patient*innen selten auf. Selbst Schwerstbetroffene sind erstaunlich schnell wieder „fit“, wenn es zu einer Remission kommt. Ich habe noch so viel zu sagen…

@drchronically.bsky.social

Wenn der Typ wüsste wie sich Long COVID oder ME/CFS anfühlt würde er niemals das Wort „sexy“ benutzen.