Was im Zusammenhang mit dem neu entflammten Aufbegehren von Frauen gegen #Misogynie und #sexualisierteGewalt bis hin zu #Femizid momentan ans Licht kommt, ist nicht nur in Hinsicht auf die Taten für mich extr. erschreckend.

Ich lese u. höre sehr aufmerksam. Im Netz, in Pressemedien, auf der "Straße"...
Was seitens unzähliger Männer an BLANKEM HASS GEGEN FRAUEN inzwischen so gehäuft völlig ungefiltert zu Tage tritt, ist eine gesellschaftliche Katastrophe.

Mastodon ist kontra-repräsentativ!
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Was ich beobachte und spüre, ist wirklicher HASS. Eine ganz tiefe Verachtung und Wut. Nicht "einfache" Rücksichtslosigkeit oder dergleichen.
Aber warum hassen sooo unglaublich viele Männer so sehr Frauen??

War das immer so?
Bekommt man heute nur mehr davon mit?
Hat das Aufbrechen der Geschlechterrollen dazu geführt?
Ist Frust dadurch entstanden, dass Frauen nicht mehr bei jedem schlimmen Kerl bleiben müssen?
Gibt es so viele unfreiwillige Single-Männer?

Und wo führt das hin?

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@LeilahLilienruh Ich glaub, dass es zum Teil wirklich "nur" mehr mitbekommen und überhaupt thematisieren ist.

Früher war's ja mal normal und kein Thema, dass ein Mann gewusst hat, dass eine Frau weniger wert ist als er, und dass alle Frauen entweder Heilige oder Huren sind. Heute erkennen wir das als Verachtung und Hass.

Und ja, das andere auch. Angst, Unfähigkeit, Hilflosigkeit, und dann Suche nach einer einfachen Erklärung und Lösung.

Führt zu viel unnötigem Leid, Schmerz und Unglück.