In der Linuxwelt scheint es zumindest auf reddit so etwas wie "Distributionbashing" zu geben. Mir kommt das so vor wie theatralische Geringschätzung für einfach zu benutzende Distributionen, denn dann ist das Ganze ja nichts Elitres mehr ...

Soll es auch nicht sein. Die Menschen wollen mit und auf und an einem Computer arbeiten und sich nicht als Poweruser gerieren. Zumindest mir gehts so. Ich arbeite mit Linux, weil es sich mir beim Arbeiten nicht in den Weg stellt.

@eisgrau
Wir haben einen monatlichen Laptop-Upcycling-Workshop im Kiez. Wir spielen standardmäßig Linux Mint mit Cinnamon/Xfce (je nach Leistung) auf die Rechner. Einfach weil es sinnvoll ist, nur mit einer Distribution zu arbeiten, weil man die dann gut kennt und bei etwaigen Rechnermacken die Lösung weiß.

Außerdem kommt Mint in der Grundausstattung mit einer funktionalen Softwareauswahl, funktioniert richtig gut und die Leute kommen sofort mit Cinnamon zurecht.

#Linux #Mint

@eisgrau
Und ganz richtig: es geht darum, dass die Leute ihre Rechner wieder sinnvoll nutzen können. Ob z.B. ein Linux mit systemd hochfährt oder den alten init-Prozess verwendet, ob snap, deb oder rpm ist den Nutzer*innen egal und auch für sie vollkommen irrelevant. Hauptsache die Kiste läuft, die GUI passt, die Hardware wird gut unterstützt und die Repos sind verfügbar und es gibt gepflegte Updates.
#linux