Das Gejammer mit den Spritpreisen nervt massiv. Ja ist hart für einige. Aber was haben die getan, um sich selbst aus ihrer Abhängigkeit zu befreien? Gut sie nennen es Freiheit. Wen haben die gewählt? Haben die sich für einen besseren ÖPNV stark gemacht? Haben sie sich für Radwege eingesetzt? Wie oft machen sie durch eine rücksichtslose Fahrweise die Alternativen für andere gefährlich?
Die brauchen die fehlenden Alternativen nämlich als Ausrede für die eigene Bequemlichkeit, die wir alle mitfinanzieren.
Und jetzt wollen sie unsere Solidarität, weil essen und alles andere folglich auch teurer werden wird. Ja. Wird es. Weil die aus Bequemlichkeit weiter ein knappes Gut verschwenden.
#spritIstNochZuBillig #verkehrswende

@Azetbur jedes Auto kostet uns 5000 € pro Jahr. Also selbst wenn man gar kein Auto besitzt so zahlt man trotzdem für diese.

Danke, @jendrik das du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Ecological Economics
Lifetime Cost of Driving a Car
https://doi.org/10.1016/j.ecolecon.2021.107335

@saxnot @jendrik genau so ist es. Das kommt noch mit dazu

@Azetbur @jendrik 4674 € bis 5273 € pro Auto jedes Jahr

mein Auto kostete nicht ansatzweise so viel wie 4674 € als ich dies neu second hand gekauft habe

@Azetbur hey mir wäre das viel lieber wenn Bus, Bahn, etc mich durch die Welt kutschiert.

@jendrik weiß wie ich Auto fahre
desaster waiting to happen

seit Januar bin ich sehr bemüht, ÖPNV zu verwenden wenn geht und neia wenn ich dann in mein Öffi gucke und sehe ich müsste 25 min auf irgendwas warten oder die Route dauert 40 min länger dann geht's halt nicht und ich hüpf in das fossil betriebene Mördermobil welches erstaunlich schwer für einen Kleinstwagen ist

@Azetbur @jendrik ich weiß nicht wie diese fallacy heißt "Wenn du für etwas bist dann musst du jetz schon die Extremform davon umsetzen"

z. B. könnte ich mich dafür einsetzen das es mehr vegane Alfernativen gibt auch wenn ich aktuell nicht vegan lebe.
oder ich könnte mich für besseren ÖPNV einsetzen auch wenn ich nach wie vor die tagesformabhängige beste Wahl treffe

womöglich wohne ich bald neben Haltestelle Biberweg dann sieht der Transport besser aus

@saxnot @jendrik ja. Man tut was man kann im rahmen der Möglichkeiten. Nicht jeder kann. Aber manche ziehen es nicht mal in betracht

@Azetbur @jendrik joa neia vielleicht ist es auch weniger eine fallacy als vielmehr der Versuch dem Argument Steine in den Weg zu legen ohne selbst substanzielle Argumente zu haben

gibt keinen Grund gegen guten ÖPNV
es erhöht die Lebensqualität, spart allen beteiligten Geld, Lärm und Umweltgifte, Bordsteineffekte, Curb Cut Effekt, sowas halt

@Azetbur @jendrik keine Ahnung wie man ÖPNV bestärkt. Wähle zwar sehr links aber muss ja noch was anderes geben.
Volksvertretung teilnehmen oder gründen?
lobby?

Man muss ja nicht die Pappnasen in der Fußgängerzone und Boomer überzeugen sondern nur die Leute welche betreffend Verkehr entscheiden. Es ist kein Spiel der öffentlichen Meinung.

Und wer sein Auto so liebt der freut sich über weniger Stau

Die Antwort wird sich deutlich unterscheiden von "nutze es, induce demand"

@Azetbur @jendrik "nutze es" wird halt nur von denen gesagt die ganz genau wissen, dass dies zu keiner Veränderung führen würde.

Sicherlich gilt dies für viele Lebensaspekte allerdings kann ich nicht in einen Bus steigen der nicht fährt und kann auf keinem Radweg fahren der nicht ist. Wenn ich Abends nicht per Bus Heim komme dann muss ich morgens schon ins Auto hüpfen