VG: Täuschung durch KI-Nutzung in Uni-Prüfung
VG: Täuschung durch KI-Nutzung in Uni-Prüfung
Ich mein’, das Uni Kassel Ding, fair enough.
Aber das da ist doch eindeutig ein zweispaltiges Layout, das geht klar.
Über die Einzelfälle hinaus hat das VG Kassel noch Indizien gesammelt, welche eine KI-Nutzung in den Prüfungsleistungen nahelegen. So seien etwa “häufig gewählte, sich übermäßig oft wiederholende positiv wertende Formulierungen bezüglich neutraler fachlicher Inhalte” symptomatisch für KI-generierte Texte. Selbiges gelte für wiederholende Zusammenfassungen.
Ich finde das Spannendste ist doch, wie man am Ende denn nun jemandem nachweist, dass dieser KI benutzt hat. Klar, vieles kann auffällig sein (Indiz). Aber was hat wirklich Beweiswert? Ist halt auch unfair denjenigen gegenüber, die möglicherweise von Natur aus eine “KI-Schreibweise” haben und sich dann erstmal den Vorwurf gefallen lassen müssen.
[…] Diskrepanz zwischen der schriftlichen und der mündlichen Darstellung des Kenntnisstandes des Klägers […] zunächst erhebliche Verständnisschwierigkeiten gezeigt […]
Die Uni hat an dieser Stelle offensichtlich nicht einfach nur auf Verdacht gehandelt, sondern hat auch in Person geprüft.
Genau. Und das ist auch ok, finde ich. Aber ich schätze mal, dass der ein oder andere Verdacht sicherlich auf Basis von Texten generiert wird.
Wird wohl am Ende wirklich auf mehr mündliche Prüfungen hinauslaufen…