Die Debatte um das Deutschlandticket nimmt in Zeiten der Energiekrise an Fahrt auf. Viele fordern eine Rückkehr zum 9-Euro-Ticket, der Chef der Eisenbahngewerkschaft EVG schlägt jetzt eine temporäre Preissenkung um 30 % vor, um die Menschen zu entlasten.

https://www.tagesschau.de/inland/energiepreise-spritpreise-mehrwersteuer-100.html

@NDR
Ja, das wird es bringen. Bei mir auf dem Land kommt einmal morgens und einmal am späten Nachmittag ein Bus. Damit kann man ja locker fahren.
In der DDR haben die Betriebe sich angepasst was Arbeitsbeginn und Ende ist um alle mit den Öffis zu transportieren.
Aber das war ja ein kommunistisches Regime die ihr Volk nur unterdrückt haben.
@widukind1980
Nur weil das D-Ticket nicht für alle Menschen in Deutschland nützlich ist, ist es noch lange keine schlechte Idee. Über 70% der Menschen leben in Städten. Meist gibt es dort ganz gut nutzbaren ÖPNV. Und dann ist eine Preissenkung sinnvoll, weil das super vielen Menschen Geld spart und auch noch dem Klima gut tut.
Natürlich brauchen wir zusätzlich auch besser ausgebauten ÖPNV auf dem Land. Aber das eine ist viel einfacher und direkter Umzusetzen.
@NDR
@ruebe5w @widukind1980 @NDR Ich würde mich über eine Rückkehr zum 9 Euro Ticket freuen. Jetzt behelfe ich mich mit einzelnen Tagestickets zweimal pro Monat. Es kostet 8,60 Euro. Aufs Jahr hochgerechnet also 206,40 Euro. Wenn man zwischendurch noch eine Gruppenkarte benötigt erheblich mehr. Es ist gut wenn der ÖPNV gefördert wird. Da wir jedoch nicht alles Subventionieren können, sollten wir darüber nachdenken welche Förderung dafür abgebaut wird. Vielleicht Agrardiesel oder Flugbenzin?

@stepano @ruebe5w @NDR

Ich glaube wir haben in Deutschland ein Ausgabenproblem. Es gibt meiner Meinung nach unheimlich viele Stellen wo man sehr viel Geld einsparen kann. Vor allem viele Ausgaben die im Ausland getätigt werden aber auch viel NGO's die man finanziert. Ich bin der Meinung das gesamte Gesundheitswesen und alles was zur Versorgung zählt in staatliche Hand. Also Strom, Wasser, Post und vor allem der ÖPNV.

@widukind1980 @ruebe5w @NDR Kann man seriös drüber diskutieren. Es gibt eine Menge, was dafür sprechen würde. Die hemmungslose Profitgier mancher Investoren zum Beispiel. Was dagegen spricht ist die Geringschätzung von öffentlichen Eigentum, ineffiziente Verwaltung und mangelnde Flexibilität. Wir hatten das alles schon gehabt und es war teilweise besser. Aber aufgrund von Geldproblemen wurde Vieles privatisiert. Woher soll nun das Geld kommen für die Rückabwicklung und es besser zu machen?
@stepano @ruebe5w @NDR
Ich denke mit den Privatisierungen fingen die Probleme erst richtig an. Krankenhäuser können kein gewinnorientiertes Unternehmen sein. Es muss das wohl des Patienten und nicht der Profit an erster Stelle stehen.
Mir fällt nicht eine Privatisierungen der letzten 30 Jahre ein von dem die Allgemeinheit profitiert hat.
Die Post so schlecht wie noch nie. Viele Filialen geschlossen. Die Telekom ohne echte Konkurrenz sind sie weiterhin Monopolisten.
@widukind1980 @ruebe5w @NDR Ja das stimmt. Es lässt sich vieles verschlanken und dadurch Kosten reduzieren. Genauso wie es die privaten Unternehmen auch tun. Dadurch werden Arbeitsplätze abgebaut. Was macht mit den Leuten die hierdurch ihre Existenzen verlieren? Übrigens finanzieren Privatpatienten im nicht kleinen Umfang die Leistungen für Kassenpatienten. Als Privatpatient bezahle ich den drei bis fünffachen Satz.Viele Praxen subventionieren quer. Wo kommt dieses Geld ohne Privatsystem her?

@stepano @ruebe5w @NDR

Ich habe nicht gesagt das man das Privatsystem abschaffen soll.

Die Mitarbeiter einer Krankenkasse werden doch durch die Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt. Sozialleistungen werden doch, größten Teils, auf gleiche Weise finanziert.

Natürlich werden Arbeitsplätze dafür geopfert vielleicht entstehen aber an anderer Stelle auch wieder welche.