So, ich bin reiner Linux-Nutzer, null Pogrammier-Erfahrung. Ehemaliger Windows-Nutzer mit Mac-Erfahrung. Und ich mag diesen Ansatz von #Gnome, für jede Aufgabe ein kleines Programm zu nutzen.
Ich stehe häufiger vor der Herausforderung Bilder eines Events aus mehreren iPhones zusammen zu führen. Unter Windows habe ich bisher Namexif genutzt - klein und ohne Schnörkel. Unter #Linux suche ich so etwas noch händeringend. Exiftool ist noch nicht das was ich suche, daher bin ich für Tipps dankbar.

Das kleine Tool liest die Aufnahmedaten der Bilder aus und benennt die Bilder damit um. So habe ich dann alle Fotos in der richtigen Reihenfolge und kann dann eventuell noch eine Eventnamen hinzufügen.

Wenn es so etwas noch nicht gibt, wie würde ich es angehen, so etwa zu bekommen? Vielleicht haben ja auch noch andere diesen Nutzungszweck.

@himmi

Exiftool ist da schon ganz richtig, das kann auch selbst die Dateien umbenennen.

Mit diesem Kommando solltest du alle Dateien im Verzeichnis umbenennen in YYMMTT-Originalname (habs nicht ausprobiert, daher vorsicht!)

exiftool '-filename<${CreateDate}-%f.%e' -d %y%m%d .

Bei tools die sowas selbst nicht können, kannst du mit kleinen Helferlein wie sed/awk arbeiten.

exiftool -p '$CreateDate $Directory/$Filename' -d %y%m%d . | awk '{print "mv -v", $2, $1"-"$2}' | sh

@rincewind Danke, aber ich fürchte, ich habe vergessen dazu zu schreiben, dass ich nicht über die Konsole arbeiten möchte.

Und ExifToolGui ist unter meinem aktuellen Ubuntu nicht vernünftig verwendbar ...

@himmi

Die Konsole ist um ein vielfaches mächtiger als jede GUI. Wenn du es ein wenig ausprobierst wirst du dich wundern, wie einfach du mit der shell Ergebnisse bekommst, für die du im GUI das x-fache an Zeit benötigst.

Und wenn du in der shell noch nicht so fit bist, helfen dir Gemini, ChatGPT usw weiter.

Letztlich wirst du diese Entscheidung haben:

shell = etwas reinarbeiten, aber dafür exakt das Ergebnis bekommen was du gerne möchtest

GUI = das Ergebnis auf die Möglichkeiten der GUI anpassen