Qualitätsjournalismus ist, wenn man eine #Mondmission, bei der ein abgebremstes, sanftes Aufsetzen und anschließendes Abheben technisch von vornherein völlig unmöglich ist, damit kommentiert, dass eine Mondlandung „nicht vorgesehen“ sei. 🤡

https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/artemis-2-spektakulaerer-start-fuer-nasa-mondmission-a-b3138eba-7ae5-4013-961f-9a6dc0b5f46a

#Artemis2 #Spiegel #DerSpiegel #Journalismus

Artemis 2 auf Mondmission: Sie fliegt, sie fliegt – die weiteste Reise der Menschheit beginnt

Spektakulärer Start für Artemis 2: Drei Männer und eine Frau an Bord der US-Mondkapsel sind jetzt in einer Umlaufbahn um die Erde. Die weiteste Reise der Menschheit beginnt.

DER SPIEGEL
@pixelcode Höh? Kann den Artikel jetzt nicht lesen, weil Spiegel Plus, aber verstehe nicht ganz, was du meinst? Das widerspricht sich afaict doch nicht, weil das zweite ja sicherlich der Grund für das erste ist, ne?

@luap42 „Dabei werden sie den Mond umfliegen, eine Landung ist nicht vorgesehen.“

Ganz kleinlich betrachtet, ist die Aussage natürlich richtig. Einem Journalisten sollte aber klar sein, dass sie missverständlich ist, denn man kann sie sehr leicht interpretieren als: „nicht vorgesehen, aber möglich“ bzw. „sie könnten, wenn sie nur wollten“.

Das ist so, wie wenn ich sage: „Auf meinem Weg zum Aldi ist ein Abstecher nach Mosambik nicht vorgesehen.“ Freilich stimmt das, aber… heh

@pixelcode Qualitätsjournalismus hat den Planeten schon vor einigen Jahrzehnten verlassen. Dass es niemand gemerkt hat, spricht Bände.