@Hammerwell @ronzegers @schwedenpete @Steldamm @signalapp
Aber die Wahrscheinlichkeit ist aus den gezeigten Gründen deutlich höher.
Wahrscheinlichkeit der Anonymität? Wie ist ein Funken Anonymität möglich mit Apple/Google Unterbau, Konnektivität mittels SIM-Karte, die gesetzlich einer Person zugeordnet sein muss, dutzenden Apps, die meist aus den offiziellen App-Stores installiert werden und öfters mit Trackern und Kontopflicht daherkommen, (OS-Level) Werbe-ID, https://utiq.com/, etc.?
Und natürlich kann ich, wenn ich über eine Kommunikation wissen will, mir einen der Teilnehmer greifen und solange verprügeln bis er seine App öffnet. mögliche Gegenmaßnahme: Verschwindende Nachrichten.
Die verschwinden aber nicht aus dem Gedächtnis des Gefolterten. Falls man sich nicht sicher ist, kann man ja einfach weiter foltern. :(
Bei Zugriff auf den Server könnte ich mir einen Mitschnitt der IPs vorstellen. Keine Ahnung was man dagegen tun kann.
Deanonymisierung setzt schon viel früher an. Wenn es schon mit Verschleierung der IP-Adresse getan ist, würden VPNs ausreichen. Tun sie aber nicht. Tails/Whonix versuchen beispielsweise Browser Fingerprinting soweit wie möglich entgegenzuwirken.
Das einzige, was man sich von Messengern erhoffen kann, ist Vertraulichkeit der Kommunikation. Und da machen Signal und, sobald PQC-resilient, Threema einen guten Job. Ja, es gibt noch andere erstrebenswerte Ziele, z.B. dezentrale Kommunikation und keine „big tech“ Abhängigkeit. Ich habe aber die Diskussion zu Anonymität angestoßen.