#Jesus war so cool!

Feiert fröhlich Ostern. Oder irgendwas. #HerbstInPeking

Ich mach das Radio an
Und die Broadcastingstimme verrät mir
Jesus war so cool
Alle wollten sie abhängen mit Jesus
Und alles, was er tun wollte, tat er
Er machte Wasser zu Wein
Und wenn es ihm gefallen hätte,
hätte er Gras in Marihuana
und Zucker in Kokain
und Summavit in Speed verwandelt
Mann, ist das cool
Jesus war so cool
turn your radio on

Jesus war so cool
Er ging übers Wasser und er schwamm auf dem Land

Und erzählte diese Geschichten
Und die Leute hörten zu
Warst du blind oder lahm
gingst du einfach zu Jesus
Und er legte dir die Hand auf
Und du warst geheilt
Er sagte den Leuten
Sie sollten seinen Leib essen und sein Blut trinken
Und das ist irgendwie so cool

Er hätte besser Gitarre spielen können
Er hätte besser tanzen können
Er hätte besser gehen können
Er hätte mehr Pillen schlucken können
Er hätte besser Kuchen backen können
Er hätte besser aussehen können
Er hätte besser reden können
Er hätte besser tanzen können
Er hätte besser tanzen können
Jesus war so cool
Doch dann wurden einige Leute eifersüchtig
darauf, wie cool er war
Und so brachten sie ihn um
Sie brachten ihn um
Turn the radio on
Aber Jesus stand auf
Er stand auf von den Toten
tanzte herum
und fuhr
und fuhr
fuhr gen Himmel
Und das ist nun wirklich soo cool
Jesus war so cool
Kein Wunder, dass es so viele Christen gibt

Leider ist die Video-Qualität so schlecht. Früher war alles besser …

https://www.youtube.com/watch?v=FSJuk2ResG0

Jesus war so cool | Music Video | Herbst in Peking

YouTube
@Stefan Müller :verified: Ich saß mal mit Herbst in Peking im Flugzeug nach Austin, TX. Jott, haben die gesoffen. Fiel mir nur gerade so ein, das war zirka 1994... @Herr Irrtum! 🔊
Stefan Müller :verified: (@[email protected])

19.5K Posts, 399 Following, 3.12K Followers · Climate crusty, linguist (@[email protected]), #openAccess freak, cofounder Language Science Press (@[email protected]), photographer, born in Jena, Thuringia, Ossi since 2013 #UnsereGenerationUnserJob

Climate Justice Social
@jrp Rex Joswig war ernsthaft alkoholsüchtig. Stand mal irgendwo. In #BrandEins, glaub ich. Seine Frau hat ihn gerettet.
@Stefan Müller :verified: Ich dachte immer, Brand Eins wäre eine Art alternative Wirtschaftszeitung (gewesen?). Im Flieger waren die zu zweit; ich weiß nur noch, daß wir auf dem Weg in die USA wegen Überbuchung der Economy Class in der Businessklasse gelandet sind, und da hatte der Steward (namens Gary, was einem so einfällt...) irgendwann keinen Bock mehr drauf, denen noch mehr Whiskey zu bringen. Ich hab dann mal geschlafen.

@jrp https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2015/selbstbestimmung/unbequeme-freiheit

„Das zehrte arg am Selbstwertgefühl, aber vielleicht lag es auch daran, dass wir dem Kapitalismus zu arrogant gegenübertraten. In der DDR
hatten wir eine beachtliche Resonanz, im Westen haben sie uns
ausgelacht. Wir haben uns vor Gericht mit WestLabels und Agenturen um Gagen, Prozente und Auftrittsorte gestritten, wir verharrten in einer
Verweigerungshaltung. Zugleich gingen wir amateurhaft an die Dinge
heran, verließen uns auf mündliche Absprachen. So kam nur drei Jahre
später der Bankrott, und die Band löste sich auf. Wie knallhart der
Kapitalismus sein kann, war mir nicht klar, hatte ich doch vorher in
einem synthetischen Wirklichkeitskindergarten gelebt.

Insofern wurde es mit der Selbstbestimmung im Westen für mich nicht unbedingt einfacher. Der äußere Feind war weg, aber dafür verschwindest du hier einfach. Für jemanden, der wie ich gehört werden will, ist das schwer. In der DDR war ich eine coole Sau, im Westen nur einer von
vielen.

Das hat mich künstlerisch und finanziell sehr in Bedrängnis gebracht. Von 1991 bis 1998 hatte ich zum Glück eine wöchentliche Radiosendung beim MDR. Ich habe in Musik gebadet, Collagen aus Texten und Lyrik gemacht, Interviews geführt – das war eine tolle neue Freiheit. Und ich
konnte genug Geld verdienen. Schwieriger wurde es danach, bis etwa 2004, als ich mich mit diversen Jobs durchschlug, etwa als DJ oder Synchronsprecher. Aber meine Frau stand mir zur Seite. Und das war noch nicht der Tiefpunkt. Zwischen 2004 und 2006 habe ich fast gar nichts gemacht, ich musste meine Alkoholsucht überwinden und mich neu sortieren.“

Unbequeme Freiheit - brand eins online

Auch in der DDR gab es Menschen, die ihr eigenes Ding gemacht haben. Nach dem Fall der Mauer mussten sie das wieder neu lernen. Zwei Protokolle.