Sprecht mir nach:

Die Pendler*innenpauschale war schon immer ein sozial- und klimaungerechtes Instrument, das die Zersiedelung Deutschlands und die immer längeren Pendelstrecken sogar noch fördert.

Über 60 Prozent der Steuerpflichtigen profitieren gar nicht von der Entfernungspauschale, da sie unter dem Werbungskostenpauschbetrag bleiben.

@SheDrivesMobility
Ich verstehe die Kritik an der Entfernungspauschale und würde diese auch nicht erhöhen.

Frage: wie fördert das Instrument die Zersiedelung, wenn über 60% der Steuerpflichtigen davon nicht profitieren.
Gibt es dazu tatsächlich Studien, in denen Menschen sagen, dass sie wegen der EP am Dorf wohnen? Liegt es nicht viel eher am fehlenden Wohnraum in der Stadt oder anderen Gründen?

@finanzdelphin Gut verdienende Menschen, die sich ihr Häuschen auf dem Land kaufen oder bauen, profitieren schon von der Pendlerpauschale. Das sind aber meiner Meinung nach nicht unbedingt die, die Unterstützung benötigen.

Sinnvoller wäre, mit dem Geld von der Pendlerpauschale die ÖPNV-Versorgung auf dem Land zu verbessern: Für die Leute, die dort jetzt schon wohnen und arbeiten.

@SheDrivesMobility

@StephanB
Was schätzt du, macht die Entfernungspauschale denn konkret finanziell aus im Jahr?
Bitte schreibe mal ein Szenario.
Entfernung zw. Wohnung und Arbeit, Tage mit Fahrten, Bruttoarbeitslöhne, Familienstand...
@SheDrivesMobility

@finanzdelphin Ich weiß nicht, was Dir ein konkretes Beispiel hilft? Die Pendlerpauschale schafft Steuererleichterungen für gut verdienende Menschen, die weite Strecken zur Arbeit zurücklegen. Positiv ist, dass sie unabhängig vom Verkehrsmittel gewährt wird.

Weder beim Klimaschutz (weite Wege vermeiden), noch beim Landschaftsverbrauch (Siedlungsstrukturen kompakt halten), noch aus sozialen Gründen (geringer Verdienenden nützt sie nichts) ist die Pauschale hilfreich.

@SheDrivesMobility