Sprecht mir nach:

Die Pendler*innenpauschale war schon immer ein sozial- und klimaungerechtes Instrument, das die Zersiedelung Deutschlands und die immer längeren Pendelstrecken sogar noch fördert.

Über 60 Prozent der Steuerpflichtigen profitieren gar nicht von der Entfernungspauschale, da sie unter dem Werbungskostenpauschbetrag bleiben.

@SheDrivesMobility
Aber eine Konzentration aller Firmen auf wenige Ballungszentren ist unsinnig, Beispiel München.
Nicht jeder kann in der Stadt wohnen und Firmen könnten sich gezielt auch in Orten mit guter Bahnanbindung niederlassen, anstatt in Gewerbegebieten am Stadtrand an Autobahnkreuzen.

@mascho_7 @SheDrivesMobility

Richtig ist, dass wir städtebaulich darauf achten müssen, dass nicht alles in die Städte drängt. So viel nachverdichten und in die Höhe bauen kannst du garnicht als das der Platz reichen würde, wenn relelvante Teile des umliegenden Landkreises auch noch in der Stadt wohnen wollen.

Gute Bahnanbindung wäre wichtig, hilft allerdings nur bedingt wenn der ÖPNV von und zum Bahnhof nicht auch sehr gut ist. Relevant ist im Zweifel die Tür zu Tür Zeit, dementsprechend gering ist die Toleranz für Wartezeiten, Umstiege und schlechte Takte.

Orte mit guter Verkehrsanbindung sind attraktiver was sich leider dann auch recht schnell spürbar in den Wohnkosten bemerkbar macht. Aufgrund der Zentralisierungs- und Bündelungsfunktion des ÖV fallen diese Steigerungen in "Bahnhofsnähe" meist größer aus, als beim IV der sich viel leichter tut, in der Fläche zu wirken.

Ein ehemaliges Dorf an der Bahnlinie zwischen zwei Großstädten ist inzischen so teuer wie die Großstadt selbst, will man es 👇

@mascho_7 @SheDrivesMobility

bezahlbarer, so muss man in einen anderen Ort ziehen und dann mit dem Auto zum Bahnhof pendeln.