Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: "Wir können den Ukrainern nicht trauen"

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Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: "Wir können den Ukrainern nicht trauen" - feddit.org

[…] Schröm: Das ist eine der zentralen Enthüllungen des Buches. Die Drahtzieher sind Kinder der CIA – von ihr ausgebildet, hochgerüstet, finanziert. Nach 2014 hat die CIA den ukrainischen Militärgeheimdienst komplett reorganisiert. Das sind alles ihre Leute. Der Oberdrahtzieher des Anschlags, der frühere Chef des Militärgeheimdienstes, fährt heute noch mit dem gepanzerten Wagen durch die Ukraine, den ihm die CIA zur Verfügung gestellt hat. Thiele: Und die CIA war Ende April 2022 sogar bereit, die Operation mit 200.000 Dollar zu unterstützen. Zumindest hat ein CIA-Verbindungsmann das in Aussicht gestellt. Das war fünf Monate vor der Sprengung. Dann passierte etwas Entscheidendes: Der niederländische Militärgeheimdienst bekam Wind von dem Plan und informierte die CIA. Plötzlich hatte die CIA ein Problem: Ein europäischer Partner wusste davon. Also trat sie im Juni 2022 die Flucht nach vorn an und warnte alle Verbündeten. Unter anderem auch Deutschland. Und auch Selenskyj selbst. […] Schröm: Eine Erklärung ist womöglich ein Satz von Schmidt. In einem vertraulichen Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten, der Waffenlieferungen forderte, sagte er: “Du weißt doch, wir können der Ukraine nicht trauen.” Das ist der Kern. Scholz und Schmidt haben der Ukraine immer misstraut, sie haben Selenskyj immer misstraut. Dass die Sabotage von Ukrainern durchgeführt wurde, war für sie Bestätigung und Entlastung zugleich. Man darf nicht vergessen, wie sehr Scholz damals in der Debatte um schwere Waffen unter Druck stand. Thiele: Es ist ein klassischer Schmidt-Spin. Er nimmt etwas, das stimmt – es waren Ukrainer. Und setzt daraus einen Spin, der nicht unbedingt stimmt: Es war die Ukraine. Es war Selenskyj. Und deshalb dürfen wir nicht schwere Waffen liefern. […] Thiele: Deutschland hat Russlands Angriff auf die Ukraine mindestens mit begünstigt – durch Nord Stream 1 und 2. Und Olaf Scholz’ Kanzlerschaft ist durchzogen von Fehleinschätzungen: Er wollte die Betriebsgenehmigung für Nord Stream 2 noch im Oktober 2021 heimlich durchboxen, wie wir im Buch enthüllen. Er hat die Warnungen der Amerikaner vor dem Krieg nicht nur ignoriert, sondern aktiv hintertrieben. Er hat Selenskyj sogar angerufen und ihm gesagt, er solle den Amerikanern nicht glauben, weil Putin ihm persönlich versichert habe, er werde die Ukraine nicht überfallen. Und nach Kriegsbeginn hat er Selenskyj zur Kapitulation aufgefordert. Schröm: Das dementiert Scholz uns gegenüber. Aber wir haben dafür zuverlässige Quellen – darunter ausländische Staatschefs. Und ich wüsste nicht, warum ich einem ausländischen Staatschef weniger glauben sollte als Olaf Scholz.

Und nach Kriegsbeginn hat er Selenskyj zur Kapitulation aufgefordert. […] zuverlässige Quellen – darunter ausländische Staatschefs

Uff.

Da hat Scholz bestimmt auch so eine “Erinnerungslücke” wie bei Cum-Ex. /s
Ich meine gut, es waren ja sehr viele der Überzeugung, dass es wirklich nur 3 Tage dauern würde. Von daher drehe ich ihm erstmal grundsätzlich keinen Strick draus. Aber dass er, als sich zeigte, dass die Ukraine durchhalten wird, immer noch so zögerlich war … das ist schon vernichtend.
Ausländische Staatschefs wie Trump?
Sie sprechen von ‘zuverlässigen Quellen’. Das schließt Trump definitiv aus.
“Zuverlässige” Quellen.

Ich wüsste keine Grundlage, auf der man dieser Aussage nun zwingend den Spin in die eine oder andere Richtung geben muss.

Die Aussage ist: “Aber wir haben dafür zuverlässige Quellen – darunter ausländische Staatschefs.”

Also weder beschränken sich diese Quellen auf “Staatschefs”, noch ist dieses automatisch gleichzusetzen mit “Trump”. Mehr Info haben wir aber nicht - alles andere ist Spekulation.