Opa war kein Nazi... Vielleicht ja doch? Die Kollegen haben die vor kurzem veröffentlichte NSDAP-Mitgliederkartei aufgearbeitet, sodass sie nun problemlos durchsuchbar ist. Ein spannendes Zeitdokument: https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche?freebie=be918dd0
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie

DIE ZEIT hat die Mitgliederkartei der NSDAP aufbereitet. Mit unserem Tool lassen sich Millionen Dokumente einsehen. Suchen Sie nach Ihrem Familiennamen.

DIE ZEIT
@kaibiermann Um ehrlich zu sein, finde ich nicht so wichtig zu wissen, was längst Verstorbene waren (die meisten waren wahrscheinlich Nazis).
Mich interessiert das Jetzt und die Zukunft und ich werde meine Zeit dafür nutzen, um jetzt gegen Nazis zu kämpfen, va wenn es junge Leute (=die Zukunft) sind.
Heute Nazi zu sein, ist viel, viel schlimmer als 1930, als sich kaum jemand vorstellen konnte, was ein KZ und ein Massenvernichtungslager war (nicht mal die Alliierten ahnten es wirklich).

@Blumine Kleiner Einwand: Später (nach 1930) wussten eine Menge Deutsche über KZs Bescheid, das ist inzwischen historisch erwiesen. Durch die Leute, die dort arbeiteten, in der Gegend lebten, die Transporte sahen.
Meine Oma hat mir auch erzählt, wie sie in der Nachbarschaft alle regelrecht darüber tratschten!

@kaibiermann

@NatureMC @kaibiermann Das ja. Trotzdem werde ich mich lieber um das Jetzt und va die Zukunft kümmern. Da ist viel zu tun und die Zeit ist kostbar.
@Blumine Faktenwissen sollte niemanden von etwas abhalten! Im Gegenteil, man kann fürs Jetzt was lernen.
@kaibiermann
@NatureMC @kaibiermann Stimmt auf jeden Fall.
Aber man erfährt ausschließlich, dass eine Privatperson Mitglied bei der NSDAP war, etwas was in den meisten Fällen eine Bestätigung von dem ist, was eigentlich schon bekannt ist.
Viel wichtiger wären genauere Infos über das ganze Umfeld, Lebensumstände etc., und die bekommt man da nicht.
Ich bin im Übrigen überhaupt nicht dagegen. Es muss jede*r selbst wissen.
@Blumine @kaibiermann All meine Kommentare drehen sich nur um deinen Satz "Heute Nazi zu sein, ist viel, viel schlimmer als 1930, als sich kaum jemand vorstellen konnte, was ein KZ und ein Massenvernichtungslager war (nicht mal die Alliierten ahnten es wirklich)."
Ich habe lediglich die historischen Fakten zurechtgerückt: doch, die Leute wussten es. Nicht in Echtzeit mit Fotos auf Insta, aber sie wussten und konnten wissen.
@Blumine @kaibiermann Das Instrument oben ist ein wertvolles Instrument für historische und genealogische Forschung. Entweder hat man schon Kontext oder erforscht diesen. Oft kommt dann hinter mancher Familienlüge der Dreck erst hoch. Es ist nicht die,Sache digitaler Datenbanken, einem komplett alle Arbeit abzunehmen, da braucht man schon mehr dazu. Was du dir wünschst, ist in einer einzigen Datenbank technisch und personell gar nicht zu machen.