RE: https://mastodon.social/@AwetTesfaiesus/116340595836143259

Ein Mal das Gerechtigkeitsempfinden aller billig und gerecht denkenden Nerds getestet.

Ich denke, das empfinden steht nicht unbedingt im Einklang mit geltenden Recht. Ich würde auch sagen, die Büchse der Pandora ist sehr weit offen.

Die Frage ist: was folgt nun daraus?
(Bitte gern bevorzugt gewaltfrei aber radikale Ideen)

@AwetTesfaiesus In erster Linie interessiert mich, ob Einwohner*innenmeldeämter immer noch Adressdaten verkaufen dürfen? Ob sichergestellt ist, daß AI-Unternehmen diese nicht erwerben können?
Ansonsten frage ich seit Jahren Personen, die mir ihre Kontaktdaten geben, wo und wie ich sie speichern darf und erkläre, daß sie nicht bei Google oder WhatsApp landen, da ich dort nicht für die Einhaltung der DSGVO garantieren kann.

@AwetTesfaiesus Prinzipiell speichere ich möglichst gar keine Kontaktdaten was regelmäßig zu Erstaunen führt, wenn Personen mir Jahre später erneut ihre Adresse geben müssen.

Damit ist für mich auch die Frage beantwortet: ohne Einverständnis zur Datenverarbeitung darf ich keine persönlichen Daten weitergeben. An keine EDV und an keine andere Person.

@AwetTesfaiesus Die Begründung "ist öffentlich einsehbar" halte ich nicht für stichhaltig, denn damit würden auch Porno-Deepfakes mit im Netz auffindbaren Fotos legalisiert.

Die DSGVO gibt das vor: Datensparsamkeit und Nutzung nur mit Einwilligung zu bestimmten Zwecken sowie Löschung auf Verlangen.