1/ Interessant, ich habe jetzt mehrere mehr oder weniger "linksliberale" Podcasts die Reformvorhaben analysieren gehört und "Rambo Zambo" ist der einzige, der problematisiert, dass bei Ehegattensplitting und Ehepartnermitversicherung u.a. Haushalte stark belastet würden, die ohnehin schon ein geringeres Haushaltseinkommen haben, weil eben nur eine*r arbeitet. Und dass viele, die nicht arbeiten, das unfreiwillig wegen Krankheit, Pflege usw. tun.

2/ Hätte mich 2024 auch für einige Monate betroffen, wenn es sie damals gegeben hätte, und ich wäre dann chronisch krank ohne KV dagestanden.

Der Witz ist: "Rambo Zambo" ist (soweit mir bekannt) auch der einzige Podcast seiner Art, der nur von Frauen gestaltet wird. ¯\_(ツ)_/¯

https://www.morgenpost.de/podcast/rambo-zambo-der-merz-podcast/

Rambo Zambo – Der Merz-Podcast

Zwei Frauen. Ein Kanzler. Immer freitags.

4/ Überhaupt gehen diese Reformen in die Richtung, Schikanen einzubauen, die die Leute dazu bewegen sollen, mehr zu arbeiten, wobei dann aber vor allem diejenigen unter den Schikanen leiden, die ihnen nicht durch Mehr-Arbeiten ausweichen können.
@ennopark „Mehr arbeiten“ in Zeiten von Umwälzungen und potentiell vielen tausenden verlorenen Jobs bspw durch „KI“ ist halt auch so ein Ding.
@ennopark und alle die keine Ehe eingehen gucken in die Röhre? Die Probleme liegen ja woanders und das ist nicht das richtige Mittel um diese zu bekämpfen.
@Brashbrisling Ja natürlich ist das scheiße. Deshalb müssen wir es aber nicht noch schlimmer machen. Der Punkt ist: ohne Ehe kannst du zum Jobcenter/Sozialamt gehen und bist dadurch krankenversichert. Eheleute können das nur, wenn der Ehepartner unter bestimmten Einkommensgrenzen sind, die m.E. zu niedrig sind für Situationen wie „Ehepartner wird berufsunfähig krank, bekommt aber keine Rente“.