@sixtus das kommt auf den Job an. In meinem Unternehmen ist von der Leitung schon kommuniziert dass die Entwickler bald primär für die Reviews benötigt werden.
Anstatt 10 Senior-Entwicklern ist es halt billiger nur noch 2 zu haben die dann die Arbeit von der KI überwacht, dem Äquivalent zu 200 super billigen Junior Developern.
Ich finde das nicht gut. Aber ich sehe keine Möglichkeit das zu verhindern
@sixtus Ich als Senior habe noch die Chance zu den zwei zu gehören. Wer jetzt erst anfängt und frisch aus Ausbildung oder Studium kommt hat die Arschkarte.
Klar die werden dann irgendwann als Senior fehlen, aber Kapitalismus denkt halt nicht langfristig
Sorry, aber das ist absolut bullshit.
Lass irgendeine KI mal auf eine etwas größere Codebase los und du wirst sehr schnell feststellen, dass sie gnadenlos scheitert.
Für kleine, isolierte Änderungen, sicher. Aber sobald es etwas komplexer wird, sind die Ergebnisse unter aller Sau.
Und das findest du dummerweise nur raus, wenn du den Code kennst, was du nicht tust, wenn du zu viel KI nutzt.
@AdmSnackbar @sixtus die Zeiten sind vorbei. Wir haben hier einen großen historisch gewachsenen Monolithen. Copilot scheitert an sowas. Aber Claude nicht mit Opus.
Wie gesagt braucht es reviews. Und ich sag ja auch dass das kein senior-niveau ist.
Das ist halt ein Junior der Stackoverflow auswendig kennt
Auch Opus kann Anforderungen nicht kennen, die explizit im Code stehen. Das ist ja besser das Problem.
Das gilt ja genauso für Menschen, schmeiß einen guten Entwickler auf ein Projekt ohne Dokumentation und sag ihm, er soll ein Feature umsetzen. Das wird scheitern.
Und auch Opus kommt schnell ins Straucheln, wenn es darum geht, konsistent zu bleiben. Klar, kann man im Review finden, aber review mal 2000 Zeilen.
Wobei es das oft genug de facto auch ist.
Es gibt so viel "Medienarbeit" im weitesten Sinne, die nie von irgendjemanden rezipiert wird. Jede Firma hat social Media Kanäle, die niemand außer der Social Media Abteilung wahrnimmt.
Es wäre eher mal an der Zeit, die ganzen performativen Arbeiten zu hinterfragen. Denn höchstwahrscheinlich ist ein gutes ⅓ der Arbeitskräfte in Konzern tatsächlich mit Simulation von Produktivität beschäftigt.