dieses „Harry und Sally“ Theme, dass Männer und Frauen angeblich nicht befreundet sein könnten, ist Teil des Problems. Es folgt der Erzählung, dass jede Beziehung, die ein Mann mit einer Frau haben kann, zwangsläufig eine sexuelle sein müsste. Steilvorlage für sexuell übergriffige Freundschaften und, wenn nichts sexuelles draus wird, enttäuschte Incels. Plus ein weiterer Bereich, in dem sich Männer in emotionale Armut und um potentiell bereichernde Erfahrungen bringen.
Volle zustimmung von mir.
Ich glaube, der größte Endgegner dabei ist unsere kulturelle Prägung. Popkultur, Kino und TV hämmern uns dieses Narrativ ja seit Jahrzehnten ein und hört nicht auf damit.
Oft so subtil, dass auch ich es gar nicht merke.
Ich entziehe mich dem mittlerweile durch bewussten Verzicht, filtere meine Playlists, höre stattdessen lila podcasts.
Wie nimmst du das bei Filmen oder Serien wahr, fällt dir das da auch so extrem auf?