Liebe #Bauern, damit ihr glaubwürdig bleibt, fahrt mit euren Traktoren jetzt doch bitte ein bisschen auf Autobahnen rum und blockiert Zufahrtstrassen. Nachher glaubt noch jemand, ihr habt gar nichts gegen hohe #Spritpreise sondern nur gegen die #Grünen!

@filmfacts Ich kann‘s nicht mehr hören. Die Ayatollas, die lassen sich nicht von deutschen Bauern beeindrucken. Trump auch nicht.

Dass die Bauern damals gegen die über Nacht für sie ohne die an sich vorgeschriebene Verbändeanhörung eingeführte Agrardieselsteuer demonstriert haben war ihr gutes Recht, und das muss man einfach mal aushalten, auch wenn man anderer Meinung ist - Exzesse wie bei Habecks Fähre natürlich ausgenommen. Pahhh

@hobo_ahoi @filmfacts

Ach du meinst diese Trecker mit Galgen und Deutschlandflagge?

@strigga_ @filmfacts Was genau ist unklar bei dem Wort „Exzesse“?

@hobo_ahoi @filmfacts

Da gabs von den mitfahrenden Landwirten keine Gegenrede. Der Bauernverband hat sich halbherzig auf Druck der Öffentlichkeit distanziert.

Die Bauern haben gegen die Regierung und vor allem gegen Grün protestiert. Ich kann mir vermuten, dass sie Angst vor mehr Regeln was Tierschutz, Pestiziden und CO2 haben. Verständlich, wenn man im Kapitalismus gegeneinander bestehen muss. Trotzdem nicht sehr weitsichtig. Das Bild des Bauern ist langfristig zerstört

@strigga_ @filmfacts Die Bauern haben gegen die Agrardieselsteuer demonstriert. Wie du schon sagst hat sich der Bauernverband von Exzessen distanziert, auch wenn er das noch stärker hätte tun können. Bei mir ist nicht das Bild einer kompletten Berufsgruppe durch einzelne zerstört, ich versuche immer Menschen differenziert zu sehen. Ich wünsche dir einen schönen Abend.

@hobo_ahoi
Distanziert, und weitergemacht. Das ist unglaubwürdig.
Wenn Klimakleber wegen einer Straßenkreuzung eingebuchtet werden, ist die rechtsstaatliche "Anmeldung" von tagelangen Sperrungen von Autobahnen nicht mehr als ein Feigenblatt.

@strigga_ @filmfacts
Typo...

@Hufnagel @hobo_ahoi @strigga_ @filmfacts Ich grätsche hier mal rein. Obwohl naheliegend und verständlich, greift so ein Vergleich nicht. Es gibt keine Gleichheit im Unrecht.
@Hammerwell
Bin nicht 100% sicher was Du mir sagen willst, aber wenn die Konsequenzen bei vergleichbaren Verstößen nicht mehr annähernd vergleichbar sind bzw. anders ausgedrückt die schwere der Tat nicht mit den Konsequenzen korreliert, wird es schwierig mit dem Rechtsstaat, oder?
@hobo_ahoi @strigga_ @filmfacts
@Hufnagel @hobo_ahoi @strigga_ @filmfacts Aber genau das ist der Fall. Ein Richter (oder mehrere) entscheidet, ob überhaupt die zur Last gelegte Tat strafwürdig ist. Es ergibt sich dann ein Freispruch oder eine Verurteilung. Und erst dann wird bestimmt, welcher Art und wie hoch die Strafe ist. Richtlinien dazu stehen im Gesetz. Bspw. das Vergehen abc wird mit mindestens x und schlimmstenfalls y Euro oder Gefängnisstrafe nicht unter z belegt. Aber das ist kein muss. 1/2
@Hufnagel @hobo_ahoi @strigga_ @filmfacts 2/2 Oft liest man, die Staatsanwaltschaft forderte x aber der Richter folgte dem nicht. Zusätzlich gibts oft noch Revisionsmöglichkeiten. Quasi Einholung einer Zweitmeinung. Dazu ist ggf. wichtig zu wissen, dass es im deutschen Recht, im Gegensatz zur USA bspw, keine Präzedenzfälle gibt. Man kann zwar im Prozess auf vorheriges verweisen, aber es existiert kein Entscheidungszwang.