Menschen sind so scheiße. Jungwolf sucht neues Revier. Verläuft sich in der Stadt, kommt nicht wieder raus aus dem Menschenmoloch. Wird ängstlich. Kann ich nachfühlen. Ginge mir auch so als Landei.

Verrennt sich im Mercado, kommt aus der Glastür nicht mehr raus, die er nicht erkennt und nicht versteht. Kann ich nachfühlen, meine Stirn weiß warum. Frau denkt: "Oh das ist ein Hund, dem helfe ich!" Wolf schnappt einmal zu, leichte Verletzung.

BILD: BEIß-WOLF, SCHWER VERLETZT! ALLE ABKNALLEN!

Jedes Jahr gibt es in Deutschland geschätzt 50.000! Attacken von Hunden auf Menschen. Viele davon bedeutend schwerer als diese vom Wolf.

Und? Wo sind die Forderungen von den üblichen Verdächtigen die alle abzuknallen und zu "regulieren"? Dein Hund ist nicht an der Leine? GUT! Dann darf ihn jeder frei abballern, man weiß nie was das miese Raubtier als nächstes treibt! Selbst wenn er direkt neben dir steht. Kann man mal fordern, oder? Wäre sogar logischer!

Fordert aber niemand. Komisch, oder?

@captainfutura Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber wir hatten durchaus etwas vergleichbares für Hunde: Die "Kampfhund"-Empörungswelle mit darauf folgendem Zuchtverbot und entsprechenden Listen. Worauf sich seitdem Tierheime mit diesen Rassen füllen - oft missverstanden, denn der Mensch ist mal wieder das eigentliche Problem.
Weit oben auf Listen von Versicherungsfällen steht der Dt. Schäferhund und der taucht nicht auf den "Kampfhund"-Listen auf - Überraschung.

@ErikDerBezwinger @captainfutura Hör auf mit dieser alten Leier.

Von den rund 50.000 Beißattacken pro Jahr gehen die schweren Fälle, also bleibend traumatisierte und entstellte Opfer und die ~5 tot gebissenen Menschen, auf das Konto von Pitbulls, Staffordshire Terriern und Co. Und nicht auf den Pudel, auch wenn der in irgendwelchen Statistiken ganz oben auftaucht.

Ausnahmsweise bin ich froh, in Bayern zu leben, wo dieses „American-XY“-Modehund-Züchtermilieu kaum eine Rolle spielt.