Die Bevölkerung von #Kopenhagen legt 60% der Arbeitswege innerhalb der Stadt mit dem Rad zurück, 15% zu Fuß und nur 8% mit dem Auto. Eine Verkehrspolitik, die aktive Mobilität fördert, spart den Menschen viel Geld - nicht nur in Zeiten hoher #Spritpreise

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

Und dem Klima hilft es auch. Verkehr - einer der großen Klimatreiber.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft
Meine These:
Eine Stadt, die aktive Mobilität (zu Fuß, mit dem Rad) fördert, fördert durch die dadurch entstehende Vertrautheit mit der Umgebung, das allgemeine Sicherheitsgefühl und damit das Wohlbefinden.
Nicht zuletzt ist aktive Mobilität aber auch ein Gesundheitsfaktor, der Zivilisationskrankheiten vorbeugt.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

Ich finde die Zahlen und das Ansinnen dahinter sehr gut. Allerdings würde es mir zB helfen, wie das in Relation zur Stadtgröße aussieht.

Ich lebe in Berlin, das - kurz gegoogelt - etwa 4 mal größer als Koprnhagen ist. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit vermutlich höher, dass der Arbeitsweg in Berlin ist, was wiederum gegen das Fahrrad spricht.

Wie ist das in Wien?

@DerAsket @vcoe_mobilitaet_mit_zukunft Es ist keine Frage der Größe, sondern der Stadtplanung.

@sleeping_bear

Wenn man eine Stadt neubaut oder man in der Nähe des Arbeitsortes wohnen kann, vielleicht ja.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

@DerAsket @vcoe_mobilitaet_mit_zukunft Nunja. Man muss die Stadt nicht neu bauen. Grade Berlin hätte wegen seiner Kiezstruktur beste Vorraussetzungen.

Wenn man allerdings lieber Bezirke zusammenlegt und Autobahnen mittendurch baut, wirds halt nix.

Aber das ist ein grundsätzliches Problem neoliberalen BWL-Denkens. Man ist dann nicht so gut darin den gesamtgesellschaftlichen Mehrwert von solchen Dingen zu erkennen.

@sleeping_bear

Also ich erkenne den prinzipiellen Mehrwert, weise lediglich auf das praktische Problem hin, dass man in größeren Städten wie Berlin den Arbeitsplatz nicht besonders häufig im Kiez haben wird und die Wegstrecken entsprechend länger sind. Sowas muss man nicht unbedingt mit Fahrrad zurücklegen.

Wie Du jetzt auf neoliberales BWL-Denken kommst, erschließt sich mir nicht. Aber Du wirst Deine Gründe haben.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

@DerAsket @vcoe_mobilitaet_mit_zukunft Ich weise darauf hin, dass das eine Folge des zentralisierten Denkens ist, wodurch diese lange Wege erst entstehen.

Das ist das BWL-Denken.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft Kein Wunder https://de-be.topographic-map.com/map-nvxcz/Kopenhagen/ im Vergleich zu Essen, jahrzehntelang Träger der rostigen Speiche https://de-be.topographic-map.com/map-5b45k/Nordrhein-Westfalen/?center=51.43946%2C6.99074&zoom=12 Ohne Pedelec geht in Essen kaum etwas während in Kopenhagen wie in den Niederlanden aufgrund der flachen Topographie der klassische Drahtesel dominiert. Die ehemalige Bergbauregion hat Generationen von Lungenkranken hervorgebracht, welche nicht zum Spaß das Auto vorziehen müssen. Und die haben im Stadtrat die Mehrheit.
Topografische Karte Kopenhagen, Höhe, Relief

Durchschnittliche Höhe: 9 m • Kopenhagen, Hauptstadtregion, 1357, Dänemark • Visualisierung und Teilen von kostenlosen topografischen Karten.

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