News | heise: KIT testet Carbon Capture im industriellen Maßstab


Karlsruher Forscher haben ein Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung und -wiederverwendung entwickelt. Es wird in einem Industriebetrieb eingesetzt.

Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre hat den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Um den Klimawandel aufzuhalten, muss das Klimagas aus der Atmosphäre entnommen werden. Ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat eine mögliche Lösung entwickelt. Sie kommt erstmals im industriellen Maßstab zum Einsatz... (weiter)

Meine Meinung: Das scheint mir als Notfalltechnologie aktuell wesentlich sinnvoller als CO2 mit Pipelines, Tankern etc. quer durch Europa zu transportieren um es dann in unterseeische Kavernen zu verpressen von denen wir nicht wissen wie lange sie das Gas halten werden. Wichtig dabei ist imho vor allen es als das zu sehen was es ist, eine Notfalltechnologie für Bereiche in welchen keine Decarbonisierung möglich ist.

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KIT testet Carbon Capture im industriellen Maßstab

Karlsruher Forscher haben ein Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung und -wiederverwendung entwickelt. Es wird in einem Industriebetrieb eingesetzt.

heise online

Wichtig dabei ist imho vor allen es als das zu sehen was es ist, eine Notfalltechnologie für Bereiche in welchen keine Decarbonisierung möglich ist.

Inter dieser Prämisse ist aber so ein Vergleich widersinnig:

wesentlich sinnvoller als CO2 mit Pipelines, Tankern etc. quer durch Europa zu transportieren um es dann in unterseeische Kavernen zu verpressen

Andererseits ist aber völlige Abkehr von CO2 erzeugenden Vorgängen ein bloßer Wunschtraum, und außerdem wird ja bald der ganze Globus zum Notfall, so dass lang & breit einsetzbare Lösungen pure Notwendigkeit werden.

@Zwuzelmaus Klar vollkommen ohne CO2 Abgabe kommen wir nicht hin. Aber das CO2 das wir nicht verhindern können (und das ist äußerst viel weniger als wir heute ausstoßen) müssen wir binden und sogar überkompensieren, den letztendlich müssen wir nicht nur den Ausstoß auf 0 bringen/kompensieren, sondern müssen sogar CO2 der Atmosphäre entziehen.
Bin mal gespannt, was der Spaß dann pro kg CO2 kostet. Nach Marktwirtschaft-Doktrin sollte das dann doch der Betrag sein den es kostet, CO2 zu emittieren, oder? Oder??
@ftbd Nein nicht wirklich. Die Bindung und anschließende Lagerung wird wohl wesentlich teurer als die Freisetzung des CO2s

Damit zu CO2 effektiv abscheidest musst du es als chemischen Rohstoff nutzen, z.b. um damit synthetischen flüssigtreibstoff herzustellen.

das wird halt genau dann geschehen sobald der synthetische flüssigtreibstoff billiger ist als erdöl. und das hängt größtenteils von den energiepreisen ab, d.h. davon wieviel solar+wind kostet.

Power to Liquid – Wikipedia

@gandalf_der_12te Man könnte es nur nutzen, wenn man es dabei dauerhaft stabilisieren kann. Ansonsten haben wir bis das selbe Problem wie beim Atommüll, nur ohne jede Halbwertszeit und in einen gigantisch größeren Umfang.