@Over50butnotold
Vermutlich in Solidarität mit Diabetikern, Suchterkrankten (Medikamente, andere Drogen und Alkohol), Sport - verunfallten (Skiunfälle) etc.

Ich finde es schwierig, hier zu differenzieren 🤷

@AnNe71 Du vermischt hier, glaube ich, zwei Dinge. Bitte lies den Ursprungspost noch mal genau durch.
Es geht hier nicht darum, den an Krebs erkrankten Rauchern die medizinische Leistung zur Behandlung des Krebs zu verweigern. Das wäre wirklich mehr als fragwürdig. Es geht darum ein vorsorgliches Screening, speziell für Raucher, nicht durch die Gemeinschaft übernehmen zu lassen. Und da finde ich darf man durchaus drüber nachdenken.
Es ist ein durchaus heikles Thema. Vergleiche mit anderen Drogen sind schwer zu ziehen. Z.B. ist das Risiko von körperlichen Schäden bei anderen Drogen, wie Heroin und Kokain nicht so hoch wie beim Rauchen. Und selbstverständlich sollte jedem süchtigen geholfen werden von der Sucht los zu kommen. Das ist etwas anderes.
Und Screenings, um unverschuldete Erkrankungen zu erkennen, stehen hier auch nicht zur Diskussion. Werden aber teilweise von Krankenkassen nicht übernommen obwohl sie empfohlen sind.
@Over50butnotold

@AlienJay @AnNe71 @Over50butnotold

Ich habe die Grundintention dahinter schon verstanden! Und frage da noch mal: wo hört diese medizinische Vorsorge dann auf? Theoretisch könnte man dann ja auch argumentieren, dass jemand adipöses wie ich beispielsweise, sollte sie plötzlich eine schwere Krebserkrankung erleiden oder ein Verdacht da drauf auch die notwendige Untersuchung verwehrt wird, weil von außen dann behauptet wird, dass ich das Übergewicht selbst verschuldet hätte.

@wortsalatfinchen Ich habe das Gefühl , dass du hier zwei Dinge komplett durcheinander schmeißt. Du schreibst davon jemandem eine aufgrund eines Verdachts oder einer Erkrankung eine Untersuchung zu verweigern. Darum geht es überhaupt nicht. Jeder Mensch, mit dem Verdacht einer Erkrankung oder einer Erkrankung, warum auch immer, soll selbstverständlich medizinisch notwendige Hilfe erhalten. Das war nie in Abrede gestellt.

Es geht hier um anlasslose Screenings (Vorsorgeuntersuchung) wegen eines Risikos durch einen Lebenswandel.
Und um es auf dein Adipositas Beispiel zu bringen (BTW auch ich bin stark davon betroffen). Das wäre die Forderung, dass jeder adipöse Mensch ein regelmäßiges Screenings von Gefäßen, Herz und Gehirn erhält, weil er ein höheres Risiko entsprechender Erkrankungen der selben trägt.

Das lehne sogar ich als betroffener mit einem BMI weit jenseits der 30 ab, die Allgemeinheit mit meinem selbstverschuldeten Risiko zu belasten.
@AnNe71 @Over50butnotold

@AlienJay @AnNe71 @Over50butnotold

In der Regel wird jemand doch diese Untersuchungen erst beanspruchen, wenn Beschwerden sich einstellen, einfach "so nebenbei" wird das vermutlich eh schwierig, wenn man auf die Terminüberlastung schaut.

Mir ging es allein um die jeweilige Sicht auf das Dahinter. Nicht jede Adipositas ist selbst verschuldet, hinter jeder Sucht steckt eine SEHNsucht.

@wortsalatfinchen Ich versuche es noch Mal. Du sprichst von einer Untersuchung, wenn man Probleme hat, den Verdacht auf eine Erkrankung oder eine Erkrankung. Niemand will Betroffenen diese Untersuchungen nehmen.
Hier geht es um ein Screening. Ein Screening ist eine Vorsorgeuntersuchung. Zu einer Vorsorgeuntersuchung gehe ich regelmäßig, ohne dass ich Beschwerden habe. Ohne das der Verdacht auf eine Erkrankung besteht. Ohne das eine Erkrankung vorliegt.
Ich z.B. gehe jedes Jahr zur Krebsvorsorge, zum Hautscreening (Vorsorge Hautkrebs) und alle 3 Jahre zum Ü35 Checkup. Nicht weil ich Probleme habe, sondern weil ich möchte, das Erkrankungen erkannt werden bevor sie mir Probleme machen.

Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Und im konkreten Fall geht es hier um Lunge, nicht um Adipositas. Ich habe das Thema nur der Fairness halber aufgegriffen, weil du es mit anbrachtest, obwohl es Null mit dem Thema zu tun hat.

@AnNe71 @Over50butnotold