Der #WeltAutismusTag ist ein guter Tag, um mal wieder ein paar Worte über meine Bücher dazulassen.

Ich bekomme viel angenehmes Feedback für meine Werke, darunter, dass Lesende lernen, sich selbst mehr zu akzeptieren. Aber bezüglich Autismus teilt sich das ein bisschen auf:
Während allistische (nicht autistische) Menschen die Texte durch ihre autistische Wahrnehmung oft als komplex und anspruchsvoll einordnen,

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bekomme ich von autistischen Menschen eher zurückgemeldet, dass mein Schreiben entspannt und angenehm wäre.

Ich kenne es selbst von Büchern von autistischen Menschen. Es ist wie ein Aufatmen.

Ich wiederum (wie auch ein paar andere autistische Lesende in meinem Umfeld) finde Bücher von allistischen Menschen oft sehr anstrengend, weil sie erwarten, dass ich Schlüsse ziehe, was für Gedankensprünge die Figuren machen, die ich nicht ziehe, weil mein autistisches Hirn nicht so verdrahtet ist.

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Ich denke, für ein besseres gegenseitiges Verständnis (und eben nicht nur in die eine Richtung, dass immer bloß autistische Menschen mit Mühe Brücken schlagen) kann es sehr gut sein, wenn mehr Leute Bücher von autistischen Wesen lesen, um deren Sichtweisen mehr zu verstehen.

Meine Bücher mit konkreter und nicht nur (weil ich es nicht anders kann) nebenher Autismus-Repräsentation sind:
#MyrieZange
#WennEsNichtPassiert
#DieFlotteDerMaare
#TischfeeMitFeetisch

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Und, weil ich es sehr hübsch und passend hierzu finde, ein Zitat aus einem Review für "Wenn es nicht passiert" von Taaya:

»(…) mit der Zeit war es, als wäre ich ein Pinguin, der sein Leben in der Wüste verbracht hat, und zum ersten Mal ans Meer kommt.«

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@skalabyrinth Guter Punkt mit der Repräsentation durch die Sichtweise. Es muss nicht explizit um Autismus gehen, um auf diese Weise einen Einblick in die Denkprozesse zu bekommen.