„Björn Höcke“ ist ein Klarname. Und der schämt sich trotzdem nicht, rechte Hetze zu verbreiten.
„Willy Brandt“ hingegen war mal kein Klarname, weil man manchmal ein Pseudonym braucht, um sich vor Nazis zu schützen.
„Björn Höcke“ ist ein Klarname. Und der schämt sich trotzdem nicht, rechte Hetze zu verbreiten.
„Willy Brandt“ hingegen war mal kein Klarname, weil man manchmal ein Pseudonym braucht, um sich vor Nazis zu schützen.
Man sieht ja auf Facebook, dass Rassisten, Rechte und Frauenfeinde kein Problem damit haben, unter ihren Klarnamen zu posten.
Und dass die Klarnamen der anderen ihnen sogar dabei helfen, Opfer zu finden.
Klarnamenpflicht macht den Grad der Anonymität von der Häufigkeit des Namens abhängig. Hans Müller ist anonymer als Jasomirgott Lempel.
Nur noch Menschen mit Allerweltsnamen könnten im Internet gefährliche Gruppen kritisieren und in Selbsthilfeforen posten.
Manche Berufe, wie Lehrer, würden vielleicht gar nichts mehr zu Politik posten, wenn es nur unter Klarnamen erlaubt wäre.
Eine #Klarnamenpflicht bedeutet indirekt auch die Pflicht zur Offenlegung von Geschlecht und Migrationshintergrund.
Ich bin den Netzen mit meinem Klarnamen unterwegs und der ist weltweit einzigartig.
Ich bin aber privilegiert, kann mir Schutz leisten und bin als Mitarbeiter in einem Abgeordnetenbüro in die Maßnahmen des Staatsschutzes eingebunden.
Das konnte aber nicht das Aufstechen von Reifen, Schüsse in die Scheiben der Eingangstür an meinem Büro oder Hakenkreuze ins Hoftor gekratzt verhindern.
Auf der anderen Seite macht Flagge zeigen in der Nachbarschaft den Leuten Mut, die Wahlbeteiligung ist höher und das Wahlergebnis der AfD liegt niedriger als in der Region.
Umgekehrt sind die Wohnviertel der Russlanddeutschen mit 50% Wahlbeteiligung und 60% für den AfD Kandidaten inzwischen No-Go Gebiete für Minderheiten. Dabei sind das alles Wirtschaftsflüchtlinge, die auch auf den "Listen" stehen. Dort wohnend wurde auch mit meinen Privilegien einen Klarnamen vermeiden.