Ich bin ja immer wieder geschockt, wenn selbst Wissenschaftlerinnen wie Frau Grimm (Wirtschaftsweise) voller Vorurteile gegen staatliche Infrastrukturen stecken.

Der Staat sollte sich beim Wohnen raushalten, er könne ja auch Bahn und Autobahn nicht, sagt sie.

Zustand von Bahn und Autobahn sind aber eine Folge von Unterfinanzierung, nicht von staatlicher Verwaltung. Schweiz/Österreich/Dänemark/Niederland zeigen, dass es geht. Und neben Wien auch andere beim Wohnen.

Frau Grimm, Bildungsreisen!?

@ulrichkelber Die Bahn ist ganz bestimmt nicht unterfinanziert. Die Bahn hatte genügend Geld, um die kleinen mittelständischen Regionalbusunternehmen durch staatlich subventionierte Billigkonkurrenz flächendeckend in die Pleite zu treiben. Als sie dann die Ausschreibungen gewonnen hatte, … 1/2

@ulrichkelber … war sie ein so schlechter Arbeitgeber, dass alle im Busmarkt über Ausschreibungen geschimpft haben- weil die Bahn sie gewinnen könnte.

Die Bahn hat auch genügend Geld um außerhalb Deutschlands allerhand Abenteuer zu finanzieren und den großen internationalen Konzern zu spielen.

Die DB bekommt noch mehr Geld vom Bund, wenn sie ihre Infrastruktur absichtlich verrotten lässt.

Und vor allem hat die DB genügend Geld, um sich unzufriedene Kunden leisten zu können. 2/2

@ulrichkelber Und last but not least … Warum sollte z.B. eine private Wohnungsbaugenossenschaft schlechter als ein öffentliches Wohnungsbauunternehmen sein?

Es gibt sehr viele sehr gute private Vermieter. Wenn der Staat sich an denen ein Beispiel nehmen will nur zu. Er wird aber immer strukturell im Nachteil sein, weil er im Gegensatz zu Privaten z.B. Leistungen ausschreiben muss, um Korruption zu verhindern.

Und … woher nimmt er eigentlich den Platz für neue Wohnungen??