Mittwoch - eine scheinbar endlose Fahrt durch den nordfriesischen Nebel - ich folge einem LKW, dessen Fahrer vergessen hat, dass seine Nebelschlussleuchte noch Löcher in die dichte Wolke brennt. Ich wünsche mir eine Sonnenbrille. Oder irgendwas, womit ich das Licht ausschießen kann. Im Büro ist es auch heute ruhig. Die Osterferien machen sich bemerkbar. Ich stochere in meinen Tabellen herum, auf der Suche nach Ideen, die sich in den Spalten zwischen den Zellen versteckt halten. Irgendwann ist der Pflichtaufenthalt beendet, und ich wende mich den Dingen zu, die mir Spaß machen: Heute steht ein Familienausflug zum Jahrmarkt auf dem Programm, mit mir als Lord Taschenbewahrer, während die Kinder fast alle Fahrgeschäfte und meine beste Ehefrau von allen doch so das eine oder andere ausprobieren. Nach einigen Schwindelanfällen, jeder Menge Pommes, Pizza und Bratwurst und tausenden von Schritten über den Platz umarmt uns die heimatliche Scholle mit viel Wärme, zwei Katzen und jeder Menge Gemütlichkeit.
#amEndedesTages sind wir alle satt, müde und irgendwie auch glücklich. Der Plan steht: Im Herbst zum nächsten Jahrmarkt gehen wir wieder hin! Aber jetzt ist das Sofa mein bester Freund. Und mein Buch wartet auch schon auf mich.
Morgen nochmal ein paar Stunden im Büro abhängen, dann reicht es auch für die Woche.
Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
#gestrichen - bleiben noch 101.