@wolf Da bin ich sehr gespalten. Einerseits hast Du recht, was die Bedienbarkeit von Facebook, Instagram, ... betrifft. Andererseits ist es auch (eigene Erfahrung im Fediverse) so, dass Usability-Aspekte hier nicht die höchste Priorität haben, meist hinter anderen Themen zurückstecken und an vielen Stellen den (oftmals offenen, von Freiwilligen und dort meist von Programmierern/Entwicklern/Techies betriebenen) Projekten Ressourcen sowohl im Sinne von Zeit als auch von Wissen und Expertise fehlen. Gerade bei Friendica (das ich aus vielen Gründen immer noch sehr schätze) oder Hubzilla (dto) ist, rein aus Usabiltiy-Sicht, die Liste der Dinge relativ lang, an die ich mich - ganz in dem Muster, das Du beschrieben hast - im Laufe der Zeit gewöhnt habe, die aber mit einem Schritt zurück eher "zufällig" wirken, bzw wie Features, die in der Oberfläche irgendwo hin mussten, aber für die kein guter Platz, kein stabiles Konzept, keine klare Bedienlogik existierte, von Barrierefreiheit mal ganz zu sprechen (etwa Dialoge oder Steuerelemente, die beim Schweben des Mousezeigers über einem "Ding" eingeblendet werden). Auch wenn ich etwa in Friendica im Stapel mehrere Nutzer in / aus Gruppen bewegen möchte, ist das Usability, die ... Luft nach oben hat. Die Peoplefarmer haben hier ihre eigenen bzw andere Schwächen, aber ich glaube, dem Fediverse täte es hier schon gut, zu akzeptieren, dass es von vielen technisch weniger interessierten / befähigten Menschen oder auch von Menschen, denen schlicht Kraft und Zeit fehlt, sich mit diesen Dingen tiefer auseinanderzusetzen, gern als kompliziert und hakelig wahrgenommen wird, und ein paar von den Themen zu ordnen. (Und, ernst gesprochen: Ich bin in meinem Umfeld mit dem Fediverse an Menschen gescheitert, die verloren waren bei der Idee, eine private E-Mail-Adresse für eine Registrierung zu benötigen, weil die E-Mail genau so betrachten und verwenden, wie ich in den frühen 2000ern Fax betrachtet und verwendet habe... .)
@kaffeeringe @kunterbuntesneukoelln