Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Knapp ein Fünftel (18,9 %) aller Klinikaufenthalte von 10- bis 19-Jährigen entfiel auf diese Diagnose. Die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen hat in dieser Altersgruppe von 2004 bis 2014 am stärksten zugenommen (+36,5 %). Mehr zu Entwicklung und Diagnosen in den verschiedenen Altersgruppen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_N021_23.html
@destatis
Gleichzeitig fährt die Bundesregierung die Mittel für psychische Betreuung und Suchttherapien zurück. Fast als wollte sie den Kindern und Jugendlichen bewusst schaden.
Und plötzlich habe ich wieder Karin Prien im Ohr: "Es sterben ja nur ganz wenige ..."
Als ob nicht jeder Tod einer zu viel und Vision Zero das Ziel allen staatlichen Handelns sein muss, wenn man das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ernst nimmt.

@C_Ottenburg

Korrekt. Grad vor ein paar Tagen gab es die News, dass sie wichtigste Klinik geschlossen werden soll.

@destatis

@mfuhrmann @destatis
Das ist mir bekannt. Künftig werden nur noch 25 Therapieplätze für suchtkranke Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen, statt wie bisher 80. Bundesweit.
Die bereit existierende Unterversorgung wird daher massiv verschärft.
Und das von einer Regierung, die mantraartig wiederholt, wie wichtig ihr der Schutz von Kindern und Jugendlichen sei.

@C_Ottenburg
#versengold hat ein treffendes Lied zum Thema: Blätter, die im Frühling fallen.

Bisher hat es mich traurig gemacht, jetzt eher wütend.
@destatis