Wir können nur noch maximal ein Jahr vorm vorläufigen Systemkollaps der globalen IT-Infrastruktur entfernt sein. Nicht des Platzens der KI-Blase, sondern dem möglichen Scheitern vernetzen Computings schlechterdings.

Ein Horror, sich auszumalen, wie viel unsinniger, unsicherer, tückischer Code bereits in fundamentalen Projekten gelandet sein muss, die in unzähligen Containern systemrelevante Dienste bereitstellen.

Es wird nicht das eine Ereignis geben, sondern einen Riss durchs ganze Gebälk.

@frumble Es wird nicht alle Dienste treffen da Teile der IT Bubble durchaus die Gefahr sehen und vermeiden, aber ja, da wirds ein böses Erwachen geben bei diversen großen unethischen Anbietern

@UndeadMinotaur Der Schmodder hat sich bereits in so vielen Projekten eingekrebst, man kann ihm nicht mehr entkommen:

https://chaos.social/@Cheatha/116323827996485879

@frumble Ich sehe jedoch nicht wie der Link deine Aussage unterstützt. Ich sehe da eine handvoll Projekte, viele davon nicht essentiell. Offline backups sei Dank kann man in vielen Fällen notfalls auch einige Versionen zurückgehen und backporten. Ich sehe es nicht ganz so dramatisch, es ist halt ne Phase, die werden alle ganz dolle auf die Nase fliegen, aber das war's. Wieso sollten weltweit gleichzeitig auch offline backups failen? da müsstest du neben dem Stromnetz auch Notstromaggregate und Akkus gleichzeitig kleinkriegen.
@UndeadMinotaur Darum sag ich ja, dass es nicht 'das eine' Ereignis geben wird und natürlich wird man auf stabile Versionen zurückfallen können. Meine Befürchtung ist, dass bis dahin aber so viele wesentlichen Abhängigkeiten im ganzen Stack vermurkst wurden, dass da Backporting von neuen Funktionen, auf die dann wiederum bereits Projekte der kritischen Infrastruktur aufbauen, auf kurze Sicht kaum noch praktikabel sein dürfte.