@hart Lieber einen, der aus Inkompetenz alles zerstört, als die #noafd, die es mit Absicht tun wird.
@divVerent ja es gibt nur diese zwei Optionen, da kann man gar nichts machen
@karl Praktisch gesehen leider schon. Eine der beiden ist in jeder realistischen Koalition drin. Damit sich da was ändert, müssen über 10% der Wähler ihre Stimme ändern.

Und genau das brauchen wir eben.
@divVerent ja da müssen wir nächstes mal einfach doller wählen, dann wird es sicher was mit der Veränderung in diesem Land ;)
@karl Naja, 100% Wahlbeteiligung bei Nicht-Faschos wäre ein Anfang.

Wann kommt eigentlich das AfD-Verbot? Ich wette, die Union vereitelt es nur, weil sie Angst haben, sie könnten die Nächsten sein...
@divVerent das AfD Verbot kommt dann sicher wenn die Grünen nochmal regieren, diesmal kommts ganz bestimmt
@karl Linke kann ich halt nicht wählen mit ukrainischen Verwandten. Leider müssen Waffenlieferungen sein, gerade weil Wirtschaftssanktionen alleine nicht funktionieren. Nicht solange Orban und Trump diese sabotieren und den Genozid auch noch freiwillig und ohne Not finanzieren.

Momentan ist grün für mich das kleinste Übel, auch wenn ich bei denen in der Tat auch keine großen Hoffnungen habe. Aber sobald die Linken einsehen, dass man Putin nicht mit Sanktionen umstimmen kann und man wohl oder übel Waffen braucht - zumindest, solange Ungarn und USA sich der Sanktionen komplett verweigern und auch viele EU-Staaten, leider auch Deutschland, immer noch Russen bezahlen - wird sich das ändern.

@divVerent ja ich wollte auch nicht sagen, dass die PdL besser regieren würde...

Waffenlieferungen sind das eine, wir schenken der Ukraine aber nichts. Wir nutzen ihre Notlage aus und ziehen den Krieg in die Länge um mehr Waffen zu liefern. Uns (Deutschland) geht es um wirtschaftliche Interessen, nicht um die Ukrainer*innen die damals in der Roten Armee die Nazis besiegt haben...

Frieden schaffen ohne Waffen, diese Stimme muss es geben.

@karl Das geht aber ohne Waffen nicht. Eine andere Sprache versteht Putin leider nicht. Wie gesagt, Sanktionen _könnten_ eventuell funktionieren, wenn man sie geschlossen umsetzen könnte. Dazu gibt es aber zuviele Abweichler, was die Sache unrealistisch macht. Die USA haben schon unter Biden erheblich Russland geholfen, und sogar mit angeblichen Ukraine-Sanktionen Hilfe an Ukraine gestoppt, indem sie Transaktionen an ganze ukrainische Banken (z.B. Monobank) gesperrt haben.

Dass bei den Waffen zu wenig zu spät geliefert wurde, was den Krieg in die Länge gezogen hatte, ist mir klar. Man hätte Ukraine von Anfang alles liefern sollen, was sie brauchten. Und nicht stattdessen immer deutlich weniger als benötigt, und vorher lange diskutieren und gar Putin um Erlaubnis fragen (z.B. durch Leaken an die Presse und abwarten, wie Russland reagiert). Gerade Scholz war hier extrem schlecht. Und genau deshalb ist die Sache auch so schlimm geworden.

Die einzige andere Option ist Kapitulation, d.h. Belohnung des Angriffskrieges. Das führt aber nur zu mehr Krieg - nämlich dass dann die Ukrainer gegen uns kämpfen, genau wie Tschetschenen gegen Ukrainer und Ostukrainer gegen Westukrainer eingesetzt wurden. Das ist, wie Russland tickt - jeder kampffähige Mensch auf übernommenen Gebiet ist Soldat für den nächsten Krieg.

Daher ist leider die einzige Lösung, die zu Frieden führt, eine erhebliche Unterstützung der Ukraine, bis Russland komplett Ukraine verlässt. Alles andere funktioniert entweder nicht, oder führt nur zu noch mehr Krieg.

BTW, selbst wenn wir geschlossene und effektive Wirtschaftssanktionen durchsetzen könnten - das wird eine Menge russischer Zivilisten töten. Denn so tickt Russland - lieber lassen sie Millionen Bürger verhungern, als dass ein Reicher einen Rubel weniger hat (wie z.B. bei Holodomor) - daher passt auch "eat the rich" kaum irgendwo mehr als in Russland. Dann doch lieber Kombatanten töten...

Und was "schenken" betrifft - das sollte geliehen werden, und bei Sieg der Ukraine von Reparationen eingefordert werden. Bei Verlust gibt es niemanden, von dem man etwas einfordern kann.