Expertenkommission sieht Milliarden-Sparpotenzial bei Krankenkassen
Expertenkommission sieht Milliarden-Sparpotenzial bei Krankenkassen
Soweit ich das verstanden habe, ging es bei dieser Kommission um kurzfristige Maßnahmen, welche die Finanzierungslücke nächstes Jahr schließen könnten.
Die Krankenhausreform wäre ja ein längerfristiges Projekt, bei dem man vielleicht nicht direkt im ersten Jahr mir großen Einsparungen rechnen kann.
Vielleicht haben sich die Experten aber auch mal unsere aktuelle Regierung angeschaut und dann gedacht: Bloß nichts komplexes vorschlagen.
Praxen, Bund und auch Versicherte sollten mehr in die Pflicht genommen werden.
Vor der Blutdruckuntersuchung wird der Patient an den Knöcheln gepackt und kopfüber mal kräftig durchgeschüttelt. Alles, was ihm dabei aus den Taschen fällt, wird Eigentum der Krankenkassen.
Upsi, da dachte ich bei der Überschrift erst, ein Einsparpotenzial bei der Administration der drölftausend Krankenkassen mitsamt dicken Vorstandsgehältern. Aber nein, wohl doch woanders.
Habe neulich meine Steuersachen für den Steuerberater zusammengesucht und festgestellt, dass ich vor 3 Jahren ganze 250€ weniger für die Krankenkasse gezahlt habe. Bitte Reformen schnell. Das kann so einfach nicht weitergehen.
Habe neulich meine Steuersachen für den Steuerberater zusammengesucht und festgestellt, dass ich vor 3 Jahren ganze 250€ weniger für die Krankenkasse gezahlt habe.
Du zahlst jetzt mehr, weil du soviel mehr Gehalt bekommst, oder? Oder?!
Nein, leider nicht. Weil die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wurde und weil der Zusatzbeitrag meiner KK von 0,65% (oder so) auf 2,50% (oder so) gestiegen ist.
Ich habe mir die Vorschläge der Kommission durchgelesen. Das hört dich alles sehr gut und sehr ausgeglichen an. Gut die Verwaltungen und Anzahl der KK fehlen da noch als Sparmaßnahme.
Vor allem gefiel mir die Steuererhöhung auf Tabak und Zucker.
Viel Schlechtes und wenig Gutes enthalten.
Hautkrebsvorsorge nicht mehr im der Form zu halten, ist ein klassischer Fehler, denn dann wird es hinterher teurer, wenn es verspätet auffällt. Es sei denn, sie hoffen auf einen schnellen Tod.
Zuzahlungsgrenzen erhöhen, trifft die Schwächsten. Für die Obersten sehe ich keine Belastung.
Homöopathie und Kieferorthopädie sind gute Punkte. Ebenso Tabak, Zucker und Alkohol.
Nein ist es nicht. Momentan laufen Klagen das die GKV dazu gezwungen werden extrem günstig Bürgergeldempfänger zu tragen. Wenn nun die GKV die Kosten die Bürgergeldempfänger verursachen einfach dem Staat in Rechnung stellen würden wäre dieses Thema erledigt.
Außerdem das sinnlose Maßnahmen wie Homöopathie nicht bezahlt werden.
Das war meine Aussage.
Das Gesundheit nur etwas für die arbeitende Bevölkerung ist war nicht meine Aussage.
Deine Aussage war, dass die Gesundheitsversorgung von Menschen, die Bürgergeld beziehen vom Staat übernommen und darüber entschieden wird, was bezahlt wird und was nicht. Merz im Speziellen und die Union im Allgemeinen haben wieder und wieder gezeigt, wie sehr sie diese Menschengruppe hasst und wie wenig Menschenwürde sie für sie übrig haben. Jetzt zu fordern, dass diese Regierung auch noch über die Gesundheit dieser Menschen entscheiden soll, grenzt schon an Steigbügelhalten.
Ich möchte bspw. gar nicht wissen, wie viel beschissener die die eh schon mangelhafte geschlechtsgerechte medizinische Versorgung für Trans*Patientys wird, wenn eine “”“christliche”“” Partei und ihr roter Wurmfortsatz darüber entscheidet.
Ich möchte bspw. gar nicht wissen, wie viel beschissener die die eh schon mangelhafte geschlechtsgerechte medizinische Versorgung für Trans*Patientys wird, wenn eine “”“christliche”“” Partei und ihr roter Wurmfortsatz darüber entscheidet.
Dies!
Bereits jetzt ist die Lage schon einfach unterirdisch und ich will gar nicht erst wissen, was daraus wird, wenn die Politik darüber entscheiden darf. Gleiches gilt auch für die Versorgung von Psychischen Krankheiten.
Rund 12 Milliarden Euro erbringen könnte eine volle Übernahme versicherungsfremder Leistungen durch den Bund, etwa bei den Kosten für die Versorgung von Bürgergeldempfängern.
Auch Patientinnen und Patienten sollen einen größeren Beitrag zur Finanzierung leisten können. So könnten weitere 4,1 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Genannt wird beispielsweise eine an die Inflation angepasste Erhöhung der seit 2004 weitgehend unveränderten Zuzahlungen, etwa für Medikamente. Die Experten empfehlen somit eine Zuzahlung von bis zu 15 Euro.
Weitere 4,8 Milliarden Euro sollen über die Einnahmenseite der Krankenkassen aufgebracht werden, zum Beispiel durch die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von nichtberufstätigen Ehegatten.
Ok stark, also legen wir alles auf den Steuerzahler und die Leute um, die es sich am wenigsten leisten können. Geil.