@Kurt falsch. Es geht tatsächlich um die Anschlusszusage. Das sind zwei verschiedene Themen.
Gobt es denn außer Entwürfe und Aufschrei dazu schon nähere Angaben, wie viele kapazitätslimitierende Gebiete es tatsächlich gibt?
Und der Vergleich zum Stau bei Überlastungen im Netz ist halt auch etwas wild.
Aber gut, der Netzausbau bleibt wichtig.
"Und der Vergleich zum Stau bei Überlastungen im Netz ist halt auch etwas wild."
Und nö, da man gerade Photovoltaik und Windkraft auch gut abregeln könnte und kann. Der Vergleich mit Stau auf Straßen ist vortrefflich.
@DC4DD ja, aber das ist nochmal ewas anderes. Eine feste, starre Abregelung, die die Netzbetreiber einberechnen können: deine Anlage wird nie mehr als 70% der möglichen Modulleistung erzeugen.
@DC4DD 4 kW ein paar hunderttausend Mal. So blöd sind (einfach mal umgekehrt betrachten!) Schlechtwetterreserven/solare Überkapazitäten nicht. Allerdings ließe sich das auch mit dynamischer Regelung lösen.
@DC4DD es geht dabei ums Verhältnis aus Netzdienlichkeit (schließlich wird Strom benötigt!) und nur kurzen Spitzen an nur wenigen Stunden und wenigen Tagen im Jahr, die eher kontraproduktiv sind und das Netz belasten. Also um relative, nicht um absolute Leistungswerte.
Um die sinnvoll dynamisch abzuregeln, hättest du dich ja auch für ein (teures) Smartmeter, statt für die unbürokratischere 70% Regelung entscheiden können 😉
Zumindest nach bisheriger Gesetzgebung.
@DC4DD je gleichmäßiger die Solarertragskurve, desto netzdienlicher. Sei es nun durch Abregelung, durch Ost-West Anordnung der Module, durch vertikale "Winter-PV" und AgriPV, oder durch den Einsatz von (eigenen) netzdienlichen Batteriespeichern.
Den nur vermeintlich "perfekten" Südanlagen etwas entgegen zu setzen, ist schon richtig.
Und natürlich könnten Anlagen auch über die Netzfrequenz zum Abschalten gezwungen werden, aber das muss mit Bedacht geschehen, siehe Spanien.