Was mir gerade auffällt: Die vielen, großen Demonstrationen zum Thema sexualisierte Gewalt werden als politische Demonstrationen kaum ernst genommen. Und das, obwohl es bei vielen dieser Demonstrationen ganz klar nicht nur um politische Forderungen geht, sondern auch um gesellschaftlichen Wandel.

Bei allen Demonstrationen wird die aktuelle Politik der Bundesregierung kritisiert. Die rassistischen Äußerungen von Merz werden kritisiert.

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Trotzdem hab ich den Eindruck, das wird als große politische Bewegung nicht verstanden. Auch das hat am Ende was mit dem gesellsch. Frauenbild zu tun.

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@fraunora ich weiß nicht, wann das letzte Mal eine Protestbewegung auf der Straße ernst genommen wurde. Ich bin Mitte 30 und protestiere seit 2011 herum gegen Internetzensur und -Überwachung. ACTA damals hat noch was bewirkt, aber die vorratsdatenspeicherung werden wir nicht los. BayPAG 2018 wurde ignoriert, die Polizeigesetztewerden Jahr für Jahr schlimmer. Klimabewegung hat keinen politischen Erfolg, aktuell harter Rollback der baby steps der Ampel. Die Gegen Rechts Proteste, die größten der vereinten BRD, hatten NULL Effekt auf die Regierungspolitik.
Nicht auf die Straße gehen ist nichts, was ich daraus schlussfolgere, aber ich (ver)zweifle daran, was eigentlich helfen soll, um Politik noch von der Straße aus zu beeinflussen.
@JaneraTiciano
Ich glaub das letzte Mal war in den 70ern, wo mal ein AKW verhindert wurde, oder die #MenschenKette, oder die Friedensdemos wo man noch mit ganzen Familen inkl. Kleinkinder hingehen konnte..
@fraunora
@stubenhocker @fraunora ich bin fast nur auf Demos wo man mit kleinen Kindern hingehen kann. Und der Grund warum man das nicht können sollte trägt nach meiner Erfahrung immer Uniform und hier meist Abzeichen des Polizeipräsidium Mittelfranken.