Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

Anyway:

Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

Zurück bauen wir nicht.

@AwetTesfaiesus die Frage ist ob es wirklich klimafreundlich ist den wohnraum und Arbeitsplätze auf Hochdruck in Städte zu zentralisieren? Wenn Arbeitsplätze dezentral sind sind Wohnräume dezentral und wir müssen weniger Beton gießen. In der DDR hatten wir im Dorf viel mehr Industrie. Jetzt nur in Städte und Home-Office voll programmieren ist auch nicht mehr bis die nächste Pandemie. Neue Stellen drücken auf 50% maximal Home-Office.

@forthy42 @MBEverding Auch keine Betondecken gießen brauchst du: wenn Da schon seit 70 Jahren eine Betondecke ist.

Renovieren im Bestand ist nach meiner Kenntnis ökologisch kaum zu schlagen.

@AwetTesfaiesus @forthy42 100%! da ist so viel Leerstand und Häuser zum Verkauf. Das Dorf hat sich vom 2000 auf 1000 leute in den letzten 20 Jahren halbiert und einen der DDR Plattenbau wollen die jetzt noch dem Verfall übergeben. Seit 20 Jahren fährt hier auch kein Zug mehr und nach 18 Uhr fährt hier nichts. Wenn das hier alles ordentlich mit Städten oder Arbeitsplätze angebunden wäre, wäre das wohnen hier kein Problem. Für Kinder ist es sowieso sicherer im Dorf wegen die dummen Autofahrer.