Ich verstehe die Aufregung über die Benzinpreise nicht. bei einer jährlichen Inflationsrate von ca. 2% bedeutet beim Benzinpreis von 1,5€ eine Preissteigerung von 64%. Diese ist nahezu ausgeblieben. Dazu kommt der Kaufkraftverlust von 38%. Konstante Benzinpreise machen den Sprit also über die Jahre immer billiger. Heute könnte ein Liter Benzin 2,66€ kosten, dann wäre das die finanzielle Belastung, die Autofahrer im Jahr 2000 hatten, als sie 1,50€ zahlten in etwa gleich.
@franckraisch im Jahr 2000 waren das noch D-Mark. 😅
Ansonsten kann mir die Aufregung um den Benzinpreis aber auch herrlich egal sein und meiner Meinung nach nicht teuer genug. Aber ohne dass sich Konzerne die Taschen voll stopfen. Lieber soll sich der Staat dabei „bereichern“ um damit zumindest einen Teil der Subventionen in Höhe von rund €5.000,00 je Auto zu decken.
@moralapostel eben nicht. Wenn ich kein Auto habe muss ich über Steuern die Karre meines Nachbarn quersubventionieren. das kann nicht richtig sein. Mineralölsteuern sollen fürs Mineralöl verbraucht werden oder wir erheben nur einmal Steuern dann ohne Verwendungszweck. bei prozentualen Steuersätzen wie Mehrwertsteuer verdient der Staat doch jetzt mit- hat also kein Interesse, einzuschreiten. Aber wie gesagt, bis 2,66€ alles cool. (Auf den D-Mark Hinweis hab ich schon gewartet).
@franckraisch genau das tu ich. Ich querfinanziere andere Autos mit. Habe selbst keins. Dass der deutsche Staat aktuell wenig Interesse hat, an seiner Mineralölsteuer etwas sinnvoll zu ändern ist und wohl klar.
Im Jahr 2000 kostete der Liter Benzin umgerechnet rund € 1. Edit Preis von fälschlicherweise € 2 auf € 1 geändert.