Mir fällt auf, dass ich Social Media immer einengender finde ... weil es oft nur schwarz und weiß gibt. Es gibt nur eine Meinung von gut und böse, von richtig und falsch und oftmals erscheint es so, dass diese Meinung von Leuten am meisten gilt, die am "lautesten" sind oder sich für die intelligentesten halten. Frauen und Männer.

Ich schrieb es schon mal = ich habe viel zu sagen, ich habe eine eigene Meinung, ich höre mir gerne andere Ansichten an, hinterfrage vielleicht sogar mich selbst ...

...aber das mach ich lieber mit Menschen im echten Leben als online.

Alles was abweicht vom eigenen Bild wird zerpflückt und belehrt und besser gewusst. Mit dem Strom schwimmen, das klappt - alles andere wird schwierig.

Ich fange an Antworten zu schreiben, die ich oft wieder augenrollend lösche, weil ich keine Lust auf bestimmte Diskussionen habe. Denn die sind vorhersehbar. Schwarz und weiß, das klappt wunderbar - das dazwischen fehlt.

@marlen
Danke dafür.

Sich selbst hinterfragen, reflektieren - fällt mir manchmal auch schwer.
Nicht alles besenfen, als Kommentar oder eigenen Tröt.

Deine Worte regen - mal wieder 🧡 - dazu an.

@Gela Ich denke, dieses reflektieren ist auch nicht immer leicht ... aber offen bleiben für andere Menschen und Meinungen, das finde ich wichtig. Hassbilder und Verallgemeinerungen dagegen finde ich schwierig.

Danke dir 🧡