Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

Anyway:

Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

Zurück bauen wir nicht.

@AwetTesfaiesus

Der Trend geht seit Jahrzehnten zu mehr Wohnfläche pro Person.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/wohnungen-deutschland-groesse-100.html

Ich nehme auch wahr, dass Mehrbekommende sich häufiger auch eine Zweitwohnung am Arbeitsort nehmen. Vor den Homeoffice Zeiten sind die Leute komplett dahin umgezogen.

Menschen in Deutschland leben in immer größeren Wohnungen

Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt - die Nachfrage groß. Zugleich hält der Trend zu größeren Wohnungen an. Besonders beliebt sind Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen.

tagesschau.de
@toranpetto Überleg mal, was mit den Marktpreisen passiert, wenn die überlebenden Frühboomer alle mehr oder weniger gleichzeitig nachversterben.

@AwetTesfaiesus

Bezahlbarer Wohnraum ist derzeit derart knapp, dass es den Betroffenen wenig bringt, wenn das in 10 oder 50 Jahren anders ist.

Günstige renovierungsbedürftige Einfamilienhäuser auf dem Land (das werden wirklich bald mehr) lösen das Problem nur zum kleinen Teil. Freistehende Büroflächen noch weniger.

Ich bin weiterhin für sozialen Wohnungsbau.