Die Heizungsbranche entwickelt aktuell immer mehr Wärmepumpen, die nicht die volle Leistung, zum Beispiel für einen Altbau, liefern sollen. Bei sehr tiefen Temperaturen springt dann die alte Gasheizung an.

- So können die Besitzer die neuen Anforderungen erfüllen, wenn zum Teil regenerativ geheizt werden muss.
- Die Wärmepumpe kann maximal effizient genutzt werden, weil sie nicht takten muss.
- Die alte Infrastruktur bleibt erhalten.
- Das Haus kann ohne große Umbaumaßnahmen weiterbetrieben werden.

Was haltet ihr von diesem Konzept?

Es gibt sogar schon Anlagen für Etagenheizungen, was bei vielen Häusern die aktuelle Realität ist.

Hybridheizung mit Gas und Wärmepumpe

#Hybridheizung
#Gas
#Wärmepumpe
Gute Idee für den Übergang
28.6%
Keine gute Idee
35.7%
Besser als nicht machen
32.1%
Schlechter als nichts machen
3.6%
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Hybridheizung mit Gas und Wärmepumpe

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@don wäre es stattdessen dann nicht sinnvoller, zu der "kleinen" Wärmepumpe, die 80...90% der Heiztage voll abdeckt einen Tauchsieder in den Wassertank zu hängen und so zusätzlichen Wärmeeintrag zu generieren? Ist zwar nicht das effizienteste, aber dürfte funktionieren und hat keinen zusätzlichen Wartungsaufwand.

Oder eine zusätzliche L-L-Wärmepumpe...

@Aubrieta

Klimageräte sind immer sinnvoll, weil sie zusätzlich auch noch kühlen können, aber halt kein warmes Wasser.

Außerdem ist das Lüftergeräusch schon so eine Sache, im Wohnzimmer hätte ich darauf keine Lust, im kleinen Arbeitszimmer ist es in Ordnung.

Heizstab rechnet sich nicht, der ist um Faktor 2 bis 4 im Betrieb teurer, und die Hauptlast soll ja auf Strom umgestellt werden.

@don 2 bis 4x so teuer wie Gas oder wie die WP?

Der Gaspreis wird hochgehen und CO2-Bepreisung liegt realistisch bei 200 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent, wobei der Preis so bei 50...60 Euro/t CO2-Äquivalent ist derzeit.

Alleine die jährliche Gasheizungswartung und der Schornsteinfeger zusammen kosten mehrere hundert Euro, soweit ich weiß (korrigier gerne, ich hatte nie eine).

Die Fixkosten kann ich also als "Geb ich dem Stromversorger" anrechnen, ohne, dass diese Lösung "teurer" wird.

Möglich, dass ich die Kosten für den Strom unterschätze.
Gleichzeitig hab ich vllt an 100 Tagen im Jahr die Heizung an. Davon 20% wären 20 Tage, an denen Heizstab-Wärme zugeschossen werden müsste für die Heizung.

300 Euro (Beispielkosten für die 2 Wartungen/Inspektionen) sind ca 1.000 kWh, nachts auch mehr

@Aubrieta

Das Problem ist: Die bekommen einfach keine Anlagen für innen hin, die 1:1 eine Gastherme ersetzen, das liegt an dem Propan, auf das als Kühlmittel umgestellt werden muss.

Es geht um Anlagen, die in der Wohnung verbaut sind.

Für die gibt es aktuell keine Angebote, außer Klimageräte, aber dann müsste man Warmwasser auf Strom umstellen, was oft gar nicht so einfach ist.