Oft sind die Beträge, die wir investieren müssen um das Leben einer Person gravierend zu ändern, super klein. Umso wütender macht es uns, dass häufig die Jobcenter eben jenen Betrag zuvor willkürlich verweigert haben. Im Fall des obdachlosen M. haben wir gerade mal 200€ ausgezahlt und nur wenige Wochen später hatte er sowohl Job als auch Wohnung.

Das Jobcenter hatte zuvor ein Darlehen verweigert. Und dass, obwohl Darlehen sofort stückweise vom Regelsatz wieder abgezogen werden und man es sozusagen von sich selber leiht. Abgelehnte Darlehen sind ein wenig besprochenes, aber riesiges Problem im Bürgergeld. In vielen Fällen gehen wir in Vorleistung, um sie dann einzuklagen.

Wer unsere Arbeit unterstützen kann, hier entlang: https://sanktionsfrei.de/support

@helenasteinhaus

Das Krasse daran ist ja auch:

Selbst wenn nur jedes 100. dieser Kleindarlehen dazu führt, dass jemand aus Wohnungs- oder Arbeitslosigkeit kommt und jeder 2. es nicht oder nur teilweise zurückzahlen kann, wäre es immer noch finanziell ein Gewinn für den Staat.

Diese Kleinlichkeit ist grausam gegenüber den Betroffenen und kostet alle übrigen auch noch Geld.

@mina @helenasteinhaus und spätestens daran merkt man halt auch das es dem Staat nicht darum geht uns zu helfen oder gar das wir eine Arbeit bekommen sondern nur darum zu zeigen wer die Macht hat und das man sich den Großkonzernen beugen soll, selbst wenn dein Job noch so scheiße ist wage es ja nicht ihn zu kündigen sondern behalte ihn und riskiere niemals arbeitslos zu werden und mach alles was dein Chef von dir verlangt.

@helenasteinhaus "Ja, und dann gibt es diese schwarzen Schafe, die das ausnutzen und sich alle paar Wochen ein paar Hundert Euro holen."

"Ah, Sie meinen sicher die Superreichen, die in Relation weniger Steuern zahlen als eine Mindestpensionistin..."

"Äh..."