Umfragen sehen die Bundesregierung bei 37 Prozent. Die Ampelkoalition ging damals mit 34 Prozent. Der Unterschied ist die Stimmung: Die Ampel wurde von Springer-Medien und von Hassblogs wie Nius täglich johlend an den Marterpfahl genagelt. BlackRot kann hingegen in Ruhe unsere Zukunft verbrennen.

@sixtus Das endet spätestens dann, wenn es in das öffentliche Bewusstsein kommt das die Arbeitslosenzahlen wieder steigen. Wir sind schon fast wieder bei 7%. So schlecht wie 2015 (in Berlin).

Wenn die Menschen eine 1980er Politik wählen, bekommen sie dann eben auch wieder eine 8% (nicht 18%) Arbeitslosenquote.

@muhnin @sixtus

In den 80er gab's nie 18%, max 8% 1985, 1997 höchste mit 9,6 %, wg DDR-Abwicklung.

Ich frage mich sowieso, wozu man noch Arbeiter überhaupt braucht, wo doch Roboter alles besser machen und KI sogar Ärzte und Ingenieure ersetzen können.
Wenn jetzt noch Digitalisierung kommt, braucht man sogar alle Bürofachangestellten und deren Vorgesetzten auch nicht mehr.

@DocUnvernunft @muhnin @sixtus eine „KI“ kann keine Indschenjöhre ersetzen, sonst wären die Manager direkt haftbar.

Man stelle sich vor, VW hätte ihr Dieselgate von einer KI programmieren lassen, oder die gummigefederten Räder des ICE 1 (Zugunglück bei Eschede) wären von einer KI erdacht und ausgelegt worden, wer hätte dann vor Gericht gehen müssen … ? 😱
/sarc

Sobald es um Verantwortung geht, wird hoffentlich niemand so dämlich sein, den Output eines LLM direkt zu verwenden.
Für Recherche und ggf. Analyse von uneindeutigen Daten kann man so ein Werkzeuge imo. gut verwenden (und muß die Ergebnisse trotzdem kritisch prüfen), wobei man auch damit in einer Art „AI-Bubble“ landet - ähnlich der Filterblase bei Google.
Das ergibt sich zwangsläufig aus den Beschränkungen der Technologie (Trainingsdaten, Funktionsweise der dahinterliegenden Modelle, etc.).

@pantaRhei @DocUnvernunft @muhnin @sixtus Man muß künstliche neuronale Netze einfach nur zu Personen erklären, dann kann man denen auch die Haftung aufdrücken. Die brauchen dann nur noch eigenes Geld, um Strafe zahlen zu können.
@pantaRhei @muhnin @sixtus
Da bin ich ganz zuversichtlich: Es ist eine Frage der Zeit: Letztlich ist Konstruktion ein komplexes mathematisches Optimierungs-Problem. Funktionsdefinition, Raumvorgaben und wie bekomme ich in diesen Raum die optimale Funktion.
Stoffkonstanten, Belastungsgrenzen, Schwingungsverhalten etc - Alles mathematisch abbildbar.
Schon mal damit beschäftigt, was theoretische Chemie alles leistet kann ?

@DocUnvernunft hm, nein. Konstruieren ist schon ein Bisschen mehr, als nur Modelle zu erstellen und Gleichungen zu lösen. Vom verstehen der „externen“ Anforderungen und Randbedingungen zu Beginn, über das Ableiten der „internen Anforderungen“, Konzeptentwicklung, Auslegung des Gesamtsystems, der Schnittstellen und Komponenten, erstellen der technischen Dokumentation („Zeichnungen“, FMEA, Risikobeurteilung, Betriebsanleitung, etc.) bis hin zu Validierung und Abnahme.

Dabei kann KI heute unterstützen, aber daß ein LLM das alles selbstständig durchführt sehe ich nicht.

Dinge wie Klärung der Machbarkeit mit Fertigung und Montage, identifizieren von kritischen Details sowie deren Diskussion/Klärung mit Lieferanten/Kunden, etc. sehe ich auch nicht durch heutige KI abgedeckt.

Last but not least steht dann immer noch die Haftungsfrage im Raum. Ein LLM wird nicht haftbar gemacht werden können, also bleibt potentieller Ärger an demjenigen Menschen hängen, der die KI-generierten Dokumente freigegeben hat. Das kann im Schadensfall dann sehr schnell sehr hässlich werden.

Mit theoretischer Chemie hatte ich bisher nichts am Hut, nein.

@muhnin @sixtus

@DocUnvernunft @muhnin @sixtus surprise: das kann KI halt leider nicht.
Beispiel: obwohl KI in der Mustererkennung von Radiologie -Aufnahmen großartig und seit Jahren etabliert ist, hat es Radiologen nicht arbeitslos gemacht. In den USA gibt es mehr Jobs für Radiologen als jemals vorher.

@Reinald @muhnin @sixtus

Es gibt Studien, dass die Trefferrate bei der Diagnosestellung ohne Ärzte viel bessere Ergebnisse liefert.

Das war noch vor KI. Mit KI ließe sich das noch mit klinischen Falldaten sicher verbessern.

@DocUnvernunft @muhnin Die Statistiken sind nur schwerlich miteinander in Beziehung zu setzen: Es gibt inwischen mehr "Weiterbildung", Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder Aufstockerjobs. Die Menschen, die da drin stecken, zählen nicht als "arbeitslos", hätten in den 90ern aber als arbeitslos gegolten.
@sixtus

@kassander @DocUnvernunft @sixtus
Erstmal: Die Statistik der Arbeitsagentur vergleicht (siehe Grafik) doch selber.
Deinen Einwand nach zu urteilen, hätten wir eigentlich höhere Arbeitslosenzahlen.

In den 1980er Jahren gab es horrende Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung um Arbeitslose aus der Statistik zu streichen. Landschaftspflegeunternehmen können ein Lied davon singen.