Mit dem Industrial Accelerator Act (#IAA) der EU soll die wirtschaftl. Souveränität der EU erhalten werden. Zentral: Vorgaben zu „Made in Europe“ bei öffentl. Beschaffung & Regeln, die eine Dominanz nicht-europäischer Investoren in wichtigen Industrien verhindern. 🧵👇

📲 https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-made-in-europe-nicht-verwassern-75443.htm

„Made in Europe“ nicht verwässern

Die EU will heimische Schlüsselindustrien stärken, um ihre Abhängigkeit von ausländischen Handelspartnern zu reduzieren. Dabei sollte sie konsequent vorgehen.

1️⃣ Der IAA sieht vor, dass bei öffentl. Beschaffungsverfahren, Auktionen und öffentl. Förderprogrammen klimafreundliche europ. Güter mit Made-in-Europe-Vorgaben Vorrang gegenüber Produkten aus Drittstaaten erhalten. Das umfasst energieintensive Grundstoffe, #Automobilindustrie & Klimaschutzgüter.
2️⃣ Zudem sollen in strategisch wichtigen Sektoren die Einflüsse von Investoren aus dem außereuropäischen Ausland geprüft und gegebenenfalls begrenzt werden. Das betrifft u.a. Bereiche wie Batterietechnologien, Photovoltaik, Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge.

👉 Der IAA-Entwurf der EU-Kommission weist laut einer aktuellen IMK-Analyse noch Lücken auf. Bei der Überarbeitung sollten die Vorgaben daher nicht weiter verwässert werden. Unser @imk empfiehlt weitere indus­triepolitische Maßnahmen:

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„Made in Europe“ nicht verwässern

Die EU will heimische Schlüsselindustrien stärken, um ihre Abhängigkeit von ausländischen Handelspartnern zu reduzieren. Dabei sollte sie konsequent vorgehen.

@boeckler_de das ist nur der Waren-Import. Wäre interessant, den Dienstleistungsimport in der selben Figur zu haben.