Roman Polański – „The Ghostwriter“ (2010)

Robert Harris hat nicht ganz die literarische Klasse von John le Carré, doch waren die beiden britischen Edelfedern wohl in derselben Liga unterwegs, wenn es um die verkaufte Auflage und, in diesem Fall von größerem Interesse, die Filmrechte zu ihren Büchern geht. Hier hat er, gemeinsam mit dem Regisseur, auch gleich das Drehbuch für den Film geschrieben. Mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan. (ARD, Wh)

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@mediathekperlen Weil die Linse ständig auf dem attraktiven Ghostwriter ruht, scheitert der Film leider daran, ein stimmiges Bild des Premierministers zu zeichnen. Wir bekommen kleine Puzzleteile, die niemand zusammensetzt. Und zum Schluss wird ein riesiges Puzzleteil in die Mitte geknallt, das genau betrachtet keinen Anschluss an den Rest bietet.
@publictorsten Damit hast du wohl (wieder einmal) Recht! Ich habe das Buch leider (oder zum Glück?) nie gelesen. Da frage ich mich, ob Harris das dort auch so angelegt hat, oder ob sein Drehbuch nur anders abgebogen ist?
@mediathekperlen Was sagen die wegwehenden Papiere am Schluss eigentlich? Ist der Held nur resigniert oder haben sie ihn umgebracht?