Der häufige Gebrauch des Wortes "Technologieoffenheit" entlarvt nicht nur denkfaule, ideologisierte Realitätsverweigerer und Fossil-Lobbyisten, sondern auch all diejenigen die den Mathematik- und Physikunterricht größtenteils auf Schulklos zugebracht haben. ⬇️

@Heinzel ja, wenn ich die Energie dann übrig habe, wenn ich sie auch brauche.

Sonst brauche ich irgendeinen Speicher, und da hat ein chemisch gebundener Speicher ein paar nützliche Eigenschaften, die elektrochemische Speicher nicht haben: Energiedichte, Langzeitstabilität, vglw. langsame spontane Freisetzung (Sicherheit)und sicher noch ein paar mehr.

In manchen(!) Fällen wiegt das die Speicherverluste auf, in anderen ist Speicherung weder notwendig noch sinnvoll.
Und einen gangbaren Pfad (Übergangslösung) zum Ziel braucht man auch noch. Eine Flotte zu erneuern, braucht wirtschaftlich und von der Marktkapazität her eine Lebensdauer, also etwa 15 Jahre...

@hsmolin

Nett gemeint, aber bissl am Thema E-Fuels vorbei? Denn es bleibt bei hohem Energieverbrauch zur Herstellung. Ob mit Erneuerbaren und Speichern oder nicht.

@Heinzel nein, nicht am Thema vorbei. Es gibt sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für e-Fuels. Und wenn wir aufhören wollen, fossile Brennstoffe zu verbrennen, und nicht noch mehr Regenwald für Biosprit abholzen, und nicht schwupp-diwupp Millionen Heizungen und Autos ersetzen können...was sollen wir denn dann verbrennen, bis alle eine Wärmepumpe und ein E-Auto haben?

Ja, das denke ich ehrlich: der eigentliche Wahnsinn ist, seit Jahrmillionen gebundenen Kohlenstoff als Oxid in dieLuft zu pumpen und zu glauben, dass das nicht zu (Lebens?)bedingungen führt, wie sie vor Jahrmillionen herrschten. Das war die Zeit der Rieseninsekten und -Saurier, wenn ich mich recht erinnere...jedenfalls als es dafür noch warm genug war.