Übrigens sagen mehrere seriöse Quellen, dass #PeakChild wohl schon hinter uns liegt.

Das heißt: es wird auf der Erde für viele Jahrzehnte nicht mehr so viele Grundschulkinder geben wie 2025/2026.

Das gilt umso sicherer für den EU und Nordamerika; ungenauer für Afrika.

Möglicherweise nie wieder.
#EvidenzbasiertePolitik

@AwetTesfaiesus
Und das hab ich schon vor 20 Jahren in Bevölkerungsgeographie gelernt, dass das höchstwahrscheinlich diese Entwicklung nehmen wird.
@Chaotica @AwetTesfaiesus und meine Frau hat dazu ihr Doktorarbeit gemach, 2004

@vgoller @Chaotica wenn man doch nur Wissenschaft nutzen könnte, um Vorhersagen über die Zukunft zu treffen!

Am Ende vielleicht sogar über das Klima!

@AwetTesfaiesus @vgoller @Chaotica

Naja, manche Wissenschaften treffen zu, manche nicht. Und manche waren sogar schädlich (z.B. Rassenhygiene war Anfang 20. Jahrhundert aktueller Stand der Wissenschaft).

Welche zutreffend waren, weiß man eben erst im nachhinein. Und manchmal selbst dann nicht.

@Ursula_Baur
Das möchtest Du jetzt aber nicht wirklich vergleichen, oder?

Einer der „kleinen“ Unterschiede ist, dass die Erkenntnisse zu Bevölkerungsentwicklung und Klima seit mehreren Jahrzehnten konsistente Ergebnisse liefert.
Ein weiterer: dass die Ergebnisse aus unterschiedlichsten Kulturkreisen kommen.
@AwetTesfaiesus @vgoller

@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

Was ich sage, nicht alles was heute wissenschaftlich fundiert ist, stellt sich dann heraus, dass es dann so tatsächlich ist.

Mein Kenntnisstand von Wissenschaft ist:
Man irrt sich der Wahrheit entgegen.
*Und ja einige Wissenschaften stellen sich als konstant zutreffend heraus.*
Andere als in Teilen konstant zutreffend. Und wieder andere in, Korrelationen. Und bei wieder anderen sagt man dann irgendwann "früher glaubte man, dass ..."

@Ursula_Baur
Ja und nu?
Hören wir auf mit Wissenschaft? Oder bauen unsere Entscheidungen nicht mehr darauf auf? Oder was ist die Konsequenz?
@AwetTesfaiesus @vgoller

@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

Die Wissenschaft nicht mehr, als die absolute Wahrheit zu meinen. Und nicht mehr so hart miteinander umgehen/einzudreschen, dass das aber so sei.

Sondern es als das anzusehen, was es ist:
Ein (meist) nützliches Instrument, bei dem wir, wenn wir uns (wissenschaftlich) irren, wir das auch miteinkalkulieren.

@Ursula_Baur
Hat niemand getan.
Aber bis zum Beweis des Gegenteils für die langfristige Planung einfach mal davon auszugehen, dass es stimmen könnte, scheint mir sinnvoll.

Oder anders:
Stell Dir vor Klimawandel und Biodiversitätskrise gibt es gar nicht und wir hätten völlig umsonst billige Energie, leise Städte, saubere Luft, Platz zum Leben, gesunde Nahrungsmittel.
Das wäre echt blöd!
@AwetTesfaiesus @vgoller

@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

Wenn das diesmal tatsächlich die Konsequenzen/Auswirkungen sind, wär's tatsächlich hilfreich.
Nur kenn ich eben auch einige Beispiele, bei den Leuten brauch ich nicht mehr kommen und sagen
"dann hätten wir völlig umsonst billige Energie, leise Städte, saubere Luft, Platz zum Leben, gesunde Nahrungsmittel."
1/2

@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

Weil ich sowas ähnliches schon mehrfach für begeistert hab und dann war's meist nicht so. Aber zusätzliches Schädliches und es an vielen Ecken und Enden aufgrund von verschiedenem gescheitert ist...

Wäre natürlich hilfreich, wenn's diesmal tatsächlich so wäre/ist.

Aber mir werden se aber eben nicht mehr glauben. (Was ich eben auch verstehen kann)
2/2

@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

Aber in dem Fall war ich früher "echt blöd", weil ich das alles eben angeführt hab. Unabhängig vom existieren des jeweils anderen.

@Ursula_Baur
Okay, und jetzt? Du erzählst von einem diffusen Misstrauen, deutest unkonkrete Gegebenheiten an und jetzt?
Sollen wir weiter Öl verbrennen, weil wir noch nicht wissen, ob nicht doch irgendein Elektrosmog uns krank macht? Industrielle Landwirtschaft betreiben, bis der letzte Acker tot ist, Gülle das komplette Grundwasser der norddeutschen Tiefebene verseucht hat? Oder der Wissenschaft glauben, dass das eine schlechte Idee sein dürfte?
@Chaotica @AwetTesfaiesus @vgoller

@Ursula_Baur
Was hast Du denn konkret auf wissenschaftlicher Basis vorgeschlagen, was sich dann als irrig erwies?

@Lamal
@AwetTesfaiesus @vgoller

@Ursula_Baur @Chaotica @AwetTesfaiesus Wissenschaft ist der einzige Weg sich auf einen Erkenntnisstand zu einigen - über philosophische oder religiöse Unterschiede hinweg. Somit ist Wissenschaft alternativlos.
Und Wissenschaft ist eine systematische Suche nach reproduzierbaren und falsifizierbaren Erkenntnissen.

@vgoller @Ursula_Baur @AwetTesfaiesus
Und natürlich kann Wissenschaft irren.

Genaugenommen ist sogar die wichtigste Aufgabe jedes Wissenschaftlys, zweifelnd zu bleiben. Die bessere Lösung zu suchen. Fehler zu finden.

Alles andere nennt man „Glaube“.

Und nein, der Wissenschaft den Vorzug zu geben ist ihrerseits kein „Glaube“, denn fände sich ein besseres Mittel zum Erkenntnisgewinn, würden man echte Wissenschaftlys daran erkennen, dass sie diese bevorzugen.