ohh… was hat er denn heute gesagt?
Merz fĂĽhrt "explodierende Gewalt" auch auf Zuwanderung zurĂĽck

Bundeskanzler Merz hat mit Aussagen zu Gewalt in Zusammenhang mit Zuwanderung fĂĽr Kritik gesorgt. Die Linke warf ihm vor, von der eigentlichen Ursache der Gewalt abzulenken. Die GrĂĽnen sagen, er unternehme nicht genug dagegen.

tagesschau.de

Das ist nicht Rassistisch. Nichtmal Fremdenfeindlich, weil er nur die Tatsächliche Lage wiedergibt.

faz.net/…/mehr-gewalt-da-verweist-merz-auf-zugewa…

Mehr Gewalt? Da verweist Merz auf Zugewanderte

Der Bundeskanzler spricht ĂĽber Gewalt in der Gesellschaft. Er hat die Statistik in vielen Punkten auf seiner Seite.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Und wie nennt man das, wenn man dabei unterschlägt, dass Gewaltverbrechen hauptsächlich von jungen Männern begangen werden? Und dass Zuwanderer oft junge Männer sind, weil die höhere Überlebenschancen haben?

Doch, das finde ich schon fremdenfeindlich und ich halte es für rassistisch motiviert. Kannst du natürlich anders sehen; vielleicht begreift er das ja auch tatsächlich nicht und ist einfach nur so für das Amt ungeeignet.

Edit Nachtrag aus der polizeilichen Kriminalstatistik aus dem Jahr 2024, die in dem FAZ-Artikel als Quelle verwendet wird:

Bei der Interpretation dieser unterschiedlichen Tatverdächtigenbelastung bei Deutschen und Nichtdeutschen müssen jedoch folgende Punkte beachtet werden:

  • Herkunftsunabhängig ist die Kriminalitätsbelastung bei jungen Menschen und bei Männern deutlich ĂĽberdurchschnittlich. Das bedeutet: Eine Bevölkerungsgruppe mit einem höheren Anteil an Männern und an jĂĽngeren Menschen – wie es bei der nichtdeutschen Bevölkerung der Fall ist – weist alleine dadurch erwartbar eine höhere Kriminalitätsbelastung auf.
  • Die höhere Kriminalitätsbelastung ist auch aus einem weiteren Grund plausibel: Es ist bekannt, dass Personen mit Migrationsgeschichte tendenziell stärker von Risikofaktoren betroffen sind, die eine Begehung bestimmter Straftaten (beispielsweise Gewalt- und Eigentumsdelikte) herkunftsunabhängig wahrscheinlicher machen. Dazu zählen neben einer nachteiligen räumlichen und ökonomischen Lebenssituation auch psychische Belastungen, eigene Gewalterfahrungen in der Kindheit sowie positive Einstellungen gegenĂĽber Gewalt.
  • Die PKS erfasst nur Straftaten, von denen die Polizei Kenntnis erlangt hat. Unterschiede in der Belastungszahl deutscher und nichtdeutscher Tatverdächtiger sind daher nicht unmittelbar mit einer tatsächlich unterschiedlichen Kriminalitätsbelastung dieser Bevölkerungsgruppen gleichzusetzen. Insbesondere die Anzeigequote kann hier eine Rolle spielen: Wenn etwa Straftaten unter Beteiligung nichtdeutscher Tatverdächtiger mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zur Anzeige gebracht werden als Straftaten mit deutschen Tatverdächtigen, kann dies ebenfalls zu höheren Belastungszahlen in der PKS fĂĽhren. Tatsächlich gibt es Forschungsbefunde, die zeigen, dass Straftaten, an denen Personen beteiligt sind, die als „migrantisch“ oder „fremd“ wahrgenommenen werden (u.a. Nichtdeutsche), merklich häufiger angezeigt werden.

Das Wort “Männer” kommt in dem Artikel der FAZ nicht einmal vor. Warum lassen die diese wichtigen Informationen zur Einordnung einfach aus? Ist es Unfähigkeit? Sind die einfach zufällig alle unfähig?

Interview mit Kriminologe: "Je schwerer die Gewalt ist, desto eher ist es eine 'Men's World'"

Gewaltdelikte werden vor allem von Männern begangen. Welche Rolle die Erziehung aber auch Alkohol dabei spielen, erklärt der Tübinger Kriminologe Jörg Kinzig im Interview.

SWR Aktuell
Kausalität und Korrelation wird irgendwie nicht oft genug unterscheiden :(