Schade, dass ein so wichtiger Artikel hinter einer Paywall ist:

"Ein Gutes hat die Debatte um den Landtagsbeschluss der Linken schon jetzt: Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat angekündigt, aus der Linken auszutreten. Welche andere linke Partei konnte von sich behaupten, nicht-jüdische Funktionsträger in hohen Positionen zu haben, die sich wie Büttner von großen Medien mit Kippa inszenieren lassen – und während einer laufenden Aushungerung Gazas die De-Finanzierung des UN-Hilfswerks UNRWA fordern?

Die Linke sollte Büttners Austritt und die Debatte um den Niedersachsen-Beschluss nicht meiden, sondern offensiv begrüßen. Sie wäre gut beraten, diese Entwicklungen zum Anlass zu nehmen, ihre Position so zu justieren, dass klar wird: Antisemitismus hat in der Partei ebenso wenig Platz wie Genozidleugnung – oder das naive Nachbeten rechter Polemik."

https://www.freitag.de/autoren/hanno-hauenstein/antizionismus-die-linke-palaestina-und-israel-ein-skandal-der-keiner-ist

#depol #pdl #antizionismus #antisemitismus

Antizionismus: Die Linke, Palästina und Israel – ein Skandal, der keiner ist

Kritik am Zionismus gilt fix als antisemitisch, erfährt Die Linke nach einem Antrag in Niedersachsen gerade wieder. Diesem Framing liegen sehr unterschiedliche Interpretationen der Begriffe zugrunde – das sollte die Partei offensiv benennen

@mago Kann ich bestätigen. Hier ist die „befreite“ Version: https://archive.is/u3yFK